Business as casual / What 2 buy Secondhand

– Werbung, da ich unter anderem auch ein PR Sample vorstelle –

Secondhand Mode: What to buy Secondhand / Vintage – auf Slow Fashion Blog sloris

Hej 2018 – hier ist er endlich, der erste Blogpost im neuen Jahr. Ende Februar sind die guten Vorsätze oft schon längst wieder über den Haufen geworfen oder in Vergessenheit geraten. Also nutze ich mal diesen günstigen Zeitpunkt, um euch einen neuen guten Vorsatz vorzuschlagen oder, falls ihr ihn sowieso gehabt haben solltet, euch nett daran zu erinnern: 

Stellt euren Kleiderschrank doch mal auf ein wenig nachhaltiger um!

Während ich euch Anfang letzten Jahres dazu animiert habe, 2017 mit nem Fair Fashion Basic zu starten, soll es heute um einen anderen Teil von “Slow Fashion” gehen: Second Hand Kleidung! Denn ein respektvoller Umgang mit den Ressourcen unseres schönen Planeten ist auch ziemlich sexy. Heißt: einfach mal abchecken, welche schnieken Teile bereits produziert und von anderen Menschen abserviert wurden, aber möglicherweise deine nächste große Kleider-Liebe sein könnten, hilft ungemein.

Secondhand Mode: What to buy Secondhand / Vintage – auf Slow Fashion Blog sloris

Jedes Jahr werden allein in Deutschland nach Angaben von FairWertung rund eine Million Tonnen Altkleider aussortiert – mit all diesen Kleidern ließen sich 62.000 LKW füllen.*
Gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass zwischen all den Sachen auch etwas für dich dabei ist, oder? Glücklicherweise musst du dich nicht selbst durch die Klamotten-Masse wühlen, sondern kannst ganz entspannt im Secondhand Shop um die Ecke oder online durch die vorselektierten Stücke stöbern und richtige Schnäppchen entdecken. Klingt für den (Neu-) Anfang ganz okay? Dann verrate ich euch mal, welche Teile man meiner Meinung und Erfahrung nach besonders gut Second Hand findet.

Secondhand Mode: What to buy Secondhand / Vintage – auf Slow Fashion Blog sloris

Der Blazer

Da Blazer oft die meiste Zeit im Schrank rumhängen und eher selten getragen werden, bis man sie schließlich weggibt, sind sie häufig noch super in Schuss und relativ einfach Second Hand zu finden.
Was gibt’s? Vor allem Karo-Muster, Uni-Teile und wilde, bunte (Blumen-) Prints. Wer nach nem Oversized-Teil sucht, schaut unbedingt auch mal in der Herren-Abteilung vorbei.
Pimp den Style: Mit ner Brosche am Revers lassen sich schlichte Blazer aufhübschen; mit modernen, grafischen Pins kann man selbst Blazer aus vergangenen Jahrzehnten ins Jahr 2018 holen. Die Knöpfe gefallen nicht? Sind in kurzer Zeit ausgetauscht und können das Teil fix zu etwas Besonderem machen. Und auch Schulterpolster kann man meist ganz schnell und einfach heraustrennen. Krempel it: Blazer haben oft ein fancy Innenfutter – ob seidiger Stoff, knallige Farbe oder wildes Muster – auch hochgekrempelte Ärmel können einem Look das gewisse Etwas geben.

Meinen Blazer hab ich übrigens bei  Onimossymbolsmall entdeckt (PR – Sample). Mit dem Code sloris10 gibt es 10% auf den gesamten Einkauf ! Gültig bis zum 10. März.

Der Lederrock

Leder ist ein langlebiges, robustes Material – die Produktion allerdings immer eine Katastrophe für Tiere, bei konventionellem Leder auch für Menschen und Umwelt. Und jetzt? Klar, einfach auf die Lederröcke, die es schon gibt, zurückgreifen. Klar, es gab alles schon: Glattleder, Wildleder, Kurz, lang, eng, A-Linie, Schwarz, Camel, Dunkelgrün, Lila, Pink. Mit Fransen. Mit Nieten. Kannst du dir nicht vorstellen? Dann schau zum Beispiel mal hier.
Was gibt’s? Vor allem schwarze und braune / camelfarbene Glattleder-Röcke lassen sich sehr einfach finden. Wer etwas Spezielles sucht, braucht ein wenig Glück oder sucht direkt online.
Pimp den Style: Zwei von Drei meiner Secondhand und Vintage Lederröcke sind aus einem Londoner Store – und wurden wahrscheinlich von dem Store selbst gekürzt – und zwar einfach unten abgeschnitten. Da Leder nicht auftrennen kann, ist das so gut wie idiotensicher. Wer’s noch etwas schöner machen will, klebt den Saum mit Lederkleber um (hier hab ich zum Beispiel ne kurze Anleitung gefunden). Der Rock, den ich auf den Bildern trage, ist von Wini Vintage in Amsterdam und hat um die 50€ gekostet. Die Röcke in London, z.B. der hier, ca 20€.

Der Plisseerock

Ein Modeklassiker, der lange als etwas spießig galt, aber mittlerweile gern gesehener Gast in unserer Garderobe ist. Die Faltenröcke gibt’s in Maxi, Midi und Mini, Unifarben, mit Polka Dots oder Blumenmuster. In so gut wie jedem Secondhandladen. Für meinen Lieblingsrock hab ich gerade mal 3€ bezahlt; für diesen hier auch.
Was gibt’s? Eine Riesenauswahl, mit Glück zu Super-Schnäppchen-Preisen. Ich habe bisher nie mehr als 12€ ausgegeben.
Pimp den Style: Den Gummibund im Plisseerock kann man unkompliziert austauschen oder enger machen, falls der Rock zu weit sein sollte. Wer selbst dafür zu faul ist, kann auch einfach einen Gürtel drübertragen… ;)

Denim, Denim, Denim

Jeans-Hosen, Jeans-Jacken, Jeans-Overalls, Jeans-Kleider, Jeans-Hemden… Es gab alles schon einmal, in so gut wie jeder Waschung und jedem Style. Denim kann man also richtig einfach secondhand finden.
Was gibt’s? So gut wie alles und noch viel mehr.
Pimp den Style: Wie gut man Jeansjacken mit ein paar Bügelbildern, Farbe, Nieten und ner Schere individualisieren kann, brauche ich euch wohl nicht zu erzählen. Das gilt auch für alles andere aus Denim. Aktuelles Beispiel: abgetrennter Saum, Vokuhila-Jeans und der “Flanking” – Trend: Alles ganz einfach mit Secondhand Jeans und Schere machbar (Obwohl umkrempeln die wohl nachhaltigere Variante wäre; denn der nächste Trend kommt bestimmt…)!

Kimonos

Schon länger trending: Kimonos! Auch hier gibt’s jede Menge Auswahl in der Secondhand-Welt. Ich bin bereits schwach geworden und durfte mir bei Onimossymbolsmall  einen aussuchen– dort gibt’s schöne Kimonos für einen schmalen Taler. Wer eher auf Upcycling steht, schaut bei Sissel Edelbo und Cornelia Sun vorbei.
Was gibt’s? Kimonos habe ich zwar auch schon oft in Offline-Stores entdeckt – vor allem wer in kleineren Städten wohnt, schaut aber direkt online nach einem schönen Exemplar.
Pimp den Style: Kimonos gehen und passen immer. Da gibt’s nichts zu pimpen…

College-Jacken, Band-Shirts, Trainingsjacken, 90s Trash

Brandneue Fast Fashion Bandshirts, College- oder Trainingsjacken, die auf alt gemacht sind, Mickey Mouse Shirts oder Bauchtaschen: Versteh ich nicht. Wieso kauft man nicht einfach die wirklich alten Sachen?
Was gibt’s? Alles, was es jemals gab.
Pimp den Style: Alles sieht besser aus ohne Buffalos!

Viel Spaß und Happy New Old Year mit euren neuen, alten Sachen!
Und nun möchte ich von euch wissen: Was kauft ihr besonders gerne Secondhand? Habt ihr noch ein paar Geheimtipps auf Lager?

Eine Auflistung meiner liebsten Vintage- und Secondhandshops findet ihr übrigens hier. Einfach runterscrollen bis zu dem Punkt “Vintage – und Secondhand”.

Vielen Dank an Onimossymbolsmall für die schnieken Sachen. Bald zeig ich euch auch den Kimono – versprochen!
xxx
Wiebke

Secondhand Mode: What to buy Secondhand / Vintage – auf Slow Fashion Blog sloris

* Das sind viel mehr Kleider als soziale Einrichtungen benötigen (siehe hier). Daher landet ein großer Teil dieser Altkleider in Secondhand-Läden in Deutschland und Westeuropa, aber auch in Osteuropa und Afrika (Infos siehe hier). Auf diese Thematik werde ich in einem der nächsten Blogposts noch einmal genauer eingehen!

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