Outfit

Majorcan Ice Cream / Slow Fashion Look

Nach einer Woche Mallorca und digital Detox  bin ich zurück in good old Hamburg und komme natürlich nicht mit leeren Händen, sondern hab ein paar Bilder mitgebracht!

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Mallorca, wohl eine der “deutschesten” ausländischen Inseln überhaupt, stand bisher nicht auf meiner  Where-To-Go-Liste. Obwohl ich den Satz “Mallorca hat wirklich schöne Ecken!” schon einhundert Mal gehört hatte.

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Wieso war ich also überhaupt da? Wir waren auf eine Hochzeit dort eingeladen. Und ich kann euch definitiv sagen: Mallorca hat wirklich schöne Ecken! Auch wenn wir gar nicht allzu viele gesehen haben, war eigentlich jede Ecke der Insel super schön. Abgesehen von den märchenhaft-malerischen Hochzeits-Locations hat es mir eine Ecke besonders angetan: Das Viertel Santa Catalina. Ein kleines Restaurant reiht sich hier ans nächste – zum Beispiel die Eisdiele “Cream Crew”.

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In dem kleinen Eisladen gibt’s jede Menge leckere und vegane Eis-Sorten: Das Nougat-Schokoladen-Eis ist zwar etwas teurer, aber ohne Zucker und super lecker. Ansonsten lagen die Sorten Cookies und Schoko-Chili (für alle, die gern scharf essen) bei uns ganz hoch im Kurs.

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Wie man vielleicht bemerkt, bin ich ein kleiner Eiscreme-Junkie. Im Sommer gibt’s für mich einfach nichts Besseres, als mit nem Eis durch die Stadt, über den Strand oder durchs Büro zu laufen. Kurz vorm Urlaub habe ich bei Armedangelssymbolsmall ein T-Shirt gefunden, mit dem ich meine Liebe zu Eis endlich angemessen nach außen tragen kann. Yeah! Kombiniert mit einem Vintage-Lederrock, Vintage Tasche, Birkenstocks und Dickmoby Sonnenbrille entsteht ein entspannter Eisdielen-Look. Solange man nicht aufs weiße Shirt kleckert, natürlich… ;)

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Wer jetzt noch Tipps für unseren nächsten Mallorca-Urlaub hat, haut sie bitte unten in die Kommentare und macht mir damit eine Riesenfreude – denn es war mit Sicherheit nicht der letzte Trip auf die Insel! ♥︎

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P.S.: Die Fotos haben wir auf dem Gelände vor dem Es Baluard (6 Min. Fußweg von Cream Crew) und beim Spazierengehen geknipst, nicht vor der Eisdiele. :)

SLOW FASHION LOOK DETAILS:

T-Shirt: LIDA von Armedangelssymbolsmall, gibt’s auch in hellblau und grau. Aus 67% Lyocell (Tencel®), und 33% Organic Cotton. Unter fairen Bedingungen in Portugal hergestellt. VEGAN/ECO/SOCIAL/*39,90€* 

Rock: Vintage von bricklanevintage (London). ECO/*ca.20€*

Tasche: Vintage von Mankii Vintage (Berlin). ECO/*ca.50€*

Schuhe: Birkenstock ARIZONA, Made in Germany via aboutyou (ich hatte noch nen 20% Gutschein… ;)) Produktion findet an 8 Standorten in Deutschland statt, Kork kommt aus Portugal, das Leder aus Italien und der Alpenregion. Mehr Infos dazu hier und hier.  SOCIAL/*69,95€*

Sonnenbrille: Von Dick Moby, fair hergestellt in Italien und aus Bio Acetat. Zur Info: Die Brille wird in einem Case aus recyceltem Leder verschickt, die Brille an sich ist vegan. VEGAN/ECO/SOCIAL/*165€*

Black and Grey / Slow Fashion Outfit

Wahnsinn – heute ist es tatsächlich schon wieder soweit:
Der erste Advent kann gefeiert werden.

Bald geht’s los mit den Adventskalendern und in vier Tagen beginnt aus meteorologischer Sicht schon der Winter.
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Die Temperaturen machen sich bei mir auch relativ schnell im Kleiderschrank bemerkbar: Während ich im Sommer und Frühling gerne mal ein wenig Farbe getragen habe, sinkt mit den Temperaturen auch mein persönliches Kleidungs-Farb-Spektrum rapide in den Keller.

Schwarz, Grau und hin und wieder Weiß sind im Winter meine liebsten Begleiter.

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Heute möchte ich euch das neuste Mitglied in meiner Nicht-Farb-Familie vorstellen: Den Schal von Frida Feeling. Er hat ein ganz feines Fischgrätenmuster und ist aus 100% Wolle. Der weiche Kuschel ist in verschiedenen Grau-Nuancen gestreift und unter fairen Bedingungen in Nepal handgemacht.

Was ich besonders gut finde? Dass es sich bei der Produktionsstätte um einen kleinen Betrieb handelt, der von einer Frau geleitet wird.

Hissi Dongala Sherpa leitet das Unternehmen “Sunny Pashmina” und ist ein echter #girlboss. Gegründet hat sie das Unternehmen im Jahr 1996 gemeinsam mit ihrem Mann, der 2001 verstarb.
Hissi gab nicht auf, sondern führte das Unternehmen weiter und ist sehr stolz darauf, dass sie anderen Menschen einen Arbeitsplatz bieten kann.

An 2 großen Webstühlen werden in dem Unternehmen in Kathmandu am Tag 10 Schals hergestellt; für einen farbigen, gemusterten Schal rechnet man mit 3 bis 4 Stunden Herstellungszeit.

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Durch Geschichten wie diese bekommt Kleidung für mich auf gewisse Art und Weise sofort noch viel mehr Wert: Ein Mensch am anderen Ende der Welt hat 3-4 Stunden Handarbeit in meinen Schal gesteckt. Und wurde auch noch fair dafür bezahlt.
Das ist dem Unternehmen überaus wichtig: Frida Feeling arbeitet mit Produzenten aus schwach entwickelten Ländern zusammen und gibt ihnen so einen Zugang zum deutschen Markt.

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Obwohl sich nach dem schweren Erdbeben in Nepal schon manches wieder normalisiert hat, so scheint es, dass “das Grundvertrauen in die Zukunft” bei einigen Menschen verloren gegangen ist, so heißt es im Frida Feeling Katalog.

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Umso wichtiger ist die enge Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort, die dazu beitragen, dass benachteiligte Handwerker durch die faire Vermarktung ihrer Produkte ein würdiges Einkommen erhalten.

Beide Daumen hoch für Unternehmen wie Frida Feeling, die sich nicht abschrecken lassen von unvorhersehbaren Turbulenzen (die Lieferungen hingen teilweise tagelang im Zoll, aufgrund der Benzinknappheit wurden Flüge gestrichen, sodass Sendungen nicht rausgehen konnten etc…) , an den Beziehungen zu Nepal festhalten und helfen, die Welt zu einem etwas besseren Ort zu machen. Klingt kitschig, ist aber so. Das wird man ja wohl auch mal sagen dürfen… ;)

Vielen Dank an das liebe Frida Feeling Team für den kuschligen Schal und eure schöne Geschichte!

OUTFIT DETAILS:

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Schal: Von Frida Feeling.
Der Schal in grau ist bald wieder auf Lager,
hier geht’s zum gleichen in Beige!
Aus 100% Wolle, unter fairen Bedingungen in Nepal hergestellt. SOCIAL/39,90€*

Mantel: Secondhand. ECO/*7€*

Shirt: Von Funktionschnitt.
Unter fairen Bedingungen hergestellt in Portugal, aus Tencel und Baumwolle (noch keine Biobaumwolle, sie arbeiten aber dran…) VEGAN/ECO/SOCIAL/*55€*

Leggings: Secondhand von Pick & Weight.
(aus Hamburg, gibt’s aber auch in Berlin und München) VEGAN/ECO/*4,20€*

Sonnenbrille: Von Dick Moby
(aus einer älteren Kollektion, fair hergestellt in Italien und aus Bio Acetat) VEGAN/ECO/SOCIAL/*neue Modelle zwischen 165€ und 179€*

Tasche: Vintage von Mankii Vintage (Berlin). ECO/*ca.50€*

Boots: „Colt Boots“ von Acne Studios.
Gibt’s grad so nicht mehr, aber mit etwas weniger Absatz hiersymbolsmall oder hiersymbolsmall die Pistol Boots. Fair hergestellt in Italien. Acne ist Mitglied der FWF. SOCIAL/*430€*

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greyish angel / Outfit

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Hallo 2016! Das alte Jahr habe ich mit einem Allblack-Outfit beendet – und starte nun das neue… mit einem sehr farbenfrohen Look. Nunja – man könnte das Grau schon fast als “Farbakzent” deuten, oder?! :D
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Den Farbklecks habe ich zusammen mit dem Gürtel und ein paar anderen schönen Teilen beim vorweihnachtlichen Secondhandshoppingstreifzug mit meiner Mama ergattert. Der Mantel hat 7€, der Gürtel 1€ gekostet.
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Unter dem Mantel trage ich die Bluse Nila von Armedangels – die aus 100% Lyocell und somit unfassbar weich und angenehm auf der Haut ist. Lyocell? Sagt euch nichts? Der Stoff wird mit einem nicht-toxischen Lösungsmittel aus dem Rohstoff Holz gewonnen und ist somit um einiges besser für die Umwelt als beispielsweise Viskose. Für Veganer und alle anderen, die es gern seidig haben, ist Lyocell also eine super Seiden-Alternative. Da die Knöpfe der Bluse aus Perlmutt sind, ist meine schwarze Nila Pocket nicht vegan – diese hier mit Muster hat aber zum Beispiel Metallknöpfe und auch sonst gibt’s einige vegane Teile im Shop.

Was ich total toll an Armedangels finde ist, dass man bei dem Label eine stetige Entwicklung mitverfolgen kann: Es ruht sich nicht auf seinem guten Ruf aus, sondern arbeitet immer weiter daran, noch transparenter zu werden. Erst im letzten Jahr wurden die Engel Mitglied der Fairwearfoundation – und nachdem für die letzte Jeans-Kollektion noch mit Lederpatches gearbeitet wurde, werden diese in der Sommer Kollektion komplett durch Jacron-Label aus Papier ersetzt. Chapeau!

Leider kann man das nicht von allen (Slow Fashion) Jeansherstellern sagen. Nachdem ich im Winter erfolglos versuchte, beim fairen Offline-Jeans-Shopping fündig zu werden, bestellte ich online 3 Nudie Jeans (fast die einzige Marke, die ich offline noch nicht anprobiert hatte). Dieses Modell hat am besten gefallen –und vor allem hat es gepasst! Ich war so happy darüber, dass ich endlich eine (übrigens meine erste Jeans mal wieder, innerhalb von fast 3 Jahren) fair hergestellte Jeans aus Organic Cotton gefunden hatte, dass ich sie trotz Lederpatch behielt. Und den Kauf einer Lederpatchfreien Jeans ins neue Jahr verlagert habe. Bis auf dieses kleine Detail ist sie auch einfach super… Doch ich denke, dass Lederpatches an Jeans einfach nicht sein müssen – sieht nicht besser aus als andere Materialien und funktionaler/bequemer ist es auch nicht. Also: nichts wie weg damit! Hier hat Eric sogar schon 2014 einen offenen Brief an Nudie Jeans geschrieben – und hat leider weder eine Antwort erhalten, noch hat sich etwas geändert…
Über die frohe Botschaft der lederfreien Armedangels-Jeans habe ich mich also quasi gleich doppelt gefreut und bin schon ganz gespannt auf die Modelle. Hach Leute. 2016 wird ein gutes Jahr… ;)

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Ring: Folkdays,aus alten Bombenhülsen des Kambodschanischen Bürgerkriegs/Fair hergestellt in Kambodscha/45€
Mal wieder mit dabei: Die GRACE von Beliya. (Übrigens gerade im Sale: 249€/Fair hergestellt in Italien).
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Vielen Dank an Armedangels für die wunderbare Bluse! <3

Trenchcoat, Turtleneck und ein bisschen Gold / Outfit

Der Sommer ist weg, in 2 Tagen offizieller Herbstanfang und schon bald werden die Uhren wieder umgestellt.
Das Wetter in Hamburg ist trotzdem ganz gut zu ertragen – und auch im Trenchcoat ist es hier noch nicht zu kalt.

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Der ist übrigens von der Kleiderei und daher leider nicht in meinem dauerhaften Kleiderschrank zu Hause. Das Probetragen hat sich in diesem Fall aber definitiv gelohnt und sobald ich den schönen Mantel zurückschicke, werde ich Ausschau nach einem würdigen Nachfolger halten.

Ich hoffe ja auf ein schönes Vintage-Schnäppchen, aber bei Armedangels habe ich auch schon einen erspäht… Für den Übergang sind Trenchcoats einfach perfekt – genau wie das schwarze Rollkragenpulloverkleid von PeopleTreesymbolsmall, das ich schon im letzten Jahr gekauft habe. Momentan kann man es aber noch für 48,98€ (Organic Cotton,VEGAN/ECO/SOCIAL) im Sale zu ergattern :)

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Neu bei  mir zu Hause ist das Schmuckset von KaaLee Berlin. Die Berliner Manufaktur fertigt aus Lederresten von alten Kollektionen (das kleine Label gibt es bereits seit 7 Jahren, alle Reste von Produktionen wurden gesammelt) kleine Schmuckstücke. Für einige Teile wird vegetabil gegerbtes Leder von Ecopell benutzt.

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Ich habe mich für ein Set in Gold Metallicsymbolsmall entschieden – und finde, dass es ganz gut zu dem klassisch-schlichten Look mit Trenchcoat und Turtleneck passt. Von Roségold bis Petrol gibt’s aber vielviel Auswahl, so dass für so ziemlich jeden Farb-Typ etwas dabei sein dürfte. Wer nicht so der Online-Shopper ist, kann sich die Schätzchen übrigens auch im KaaLee- Store in Friedrichshain, in der Niederbarnimstr. 11, ansehen.

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Meine GRACE- Tasche von Beliya war mal wieder dabei; genau wie die Dick Moby Sonnenbrille und meine Acne Colt Bootssymbolsmall. Der Nagellack “Classic Red” ist von Alterra und 5free (5 „typische“ toxische und als gefährlich eingestufte Stoffe, die gerne für Nagellack verwendet werden, sind nicht enthalten).

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Vielen Dank für die schönen Teile, KaaLee! <3

Ein bisschen Tüll / Outfit

Januar und Juni – das sind die Monate, in denen Jula und Anna, die zwei Gründerinnen des Labels JAN N JUNE geboren wurden und nach denen sie ihr gemeinsames Baby benannt haben.
Wie ich bereits berichtet hatte gab’s zu Annas Geburtstag 20% auf alle Teile – da konnte ich nicht mehr widerstehen und habe mir das Top „Tori Tulle“ aus der Organic Collection bestellt.

Bisher war noch kein Teil aus der ersten Kollektion in meinem Schrank gelandet, weil ich zwar neben dem fantastischen Konzept der beiden auch all die Schnitte, Farben und Fotos der Sachen toll finde und ich mich an so manchem Sonntag durch den Onlineshop geklickt habe – doch immer mit dem Gefühl „das ist nur was für große Frauen“ und leerem Einkaufskorb digital abgezischt bin.
 Genau diese kleine „das ist nur was für große Frauen“ Stimme wurde an jenem Abend von einer „scheiß drauf, ich bestell’ das jetzt!“ Stimme abgelöst.

Schließlich gibt es sogar die Größe XS, was nicht immer so selbstverständlich ist – worauf also warten? Größer als meine 1,60 werd’ ich nicht mehr. Und auch wenn man bei mir durch den wundervollen Tüll-Saum des Tops wohl keinen schönen, schlanken Bauch wie beim Model auf dem Bild, sondern nur meine sich darunter befindende Hose sehen würde: dieser Tüll-Saum hatte mich verzaubert.

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Dem Paket war der Poststreik ziemlich egal – da es lässig und super fix per Hermes beim Kiosk meines Vertrauens ankam.

Endlich angezogen ließ ich es von drei lieben Kolleginnen begutachten: „Hm, ja doch – zu ner Hose!? Ist doch voll schön!“
Ich tauschte meinen Glockenrock gegen eine Jeans und wir waren uns einig: Tori Tulle darf bleiben! Und es wird mit Sicherheit nicht das letzte Teil von dem hamburger Label in meinem Schrank sein. Auch wenn die Sachen bei mir etwas anders sitzen als bei den Models… ;)
Ein Bild vom Shooting der zweiten Kollektion konnte man letztens schon auf Instagram bewundern – ich kann es kaum erwarten, auch die anderen Ergebnisse zu sehen.

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Tori Tulle ist VEGAN, ECO und SOCIAL und kostet 42€.
Das restliche Outfit:
Sonnenbrille: Dick Moby
Lederjacke: alt, würde ich nun Secondhand kaufen, auf die vegane Version aus Kork warten oder auf die vegetabil gegerbte Lederjacke von Deepmello sparen
Jeans: alt eine ähnliche in schwarz gibt’s hier – und in blau hier
Schuhe: Ahimsa via avesu
Tasche: Beliya

Was ich besonders toll finde: Jedes Stück von JAN N JUNE hat einen QR-Code am Kleidungsstück eingenäht, der auf die jeweilige ID des Teils verweist. Hier kann man nicht nur nachlesen, aus welchen Materialien die Dinge bestehen – sondern auch woher sie kommen, wie sie zertifiziert sind und wer sie wo weiterverarbeitet hat. So umfassend transparent schlüsseln wenige Brands die Schritte vom Design-Prozess bis zum Endkonsumenten auf. Daumen hoch!

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Swing into summer / Outfit

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Zur Zeit ist mir morgens, bevor ich aus dem Haus gehe, eins klar: egal was ich anziehe, ich werde mir spätestens in der Mittagspause ein anderes Outfit an den Körper wünschen.

Zu warm, zu kalt- Regen, Sonne, Wolken, kalte Füße, zu warme Socken- gefühlt ändert sich das Wetter alle 5 Minuten.

Zwiebel-Look hin oder her – ich finde, es kann jetzt endlich mal warm bleiben!

Dann könnte ich auch ein für alle Mal die schwarze Jeans aus der Sommergarderobe streichen, die mich hier hat schwitzen lassen.

Aber auf so einer Schaukel kann man sich ja zum Glück wunderbar etwas Wind machen… ;)

Und immerhin konnte ich in der Sonne meine neue DICK MOBY Sonnenbrille ausführen, die ich bei Glore Hamburg erstanden habe- ich bin super zufrieden mit ihr und möchte sie jetzt schon nicht missen!

Meine High Top Sneaker von Veja habe ich mit einer alten Jeans aus Fast Fashion Zeiten (eine ähnliche in blau+fair gibt’s hier) und weißem T-Shirt von People Tree kombiniert (Ist vom letzten Jahr, ein ähnliches gibt’s hier). Die Lederjacke ist ebenfalls aus alten Zeiten – würde ich mir jetzt Secondhand kaufen, bzw. hier, wenn ich das nötige Kleingeld hätte… ;)

Tasche – Beliyabags

Armband und Ohrringe – Peopletree

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Vintage Love / Outfit

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Während einige meiner Freundinnen dem Second-Hand-Shopping überhaupt nichts abgewinnen können, liebe ich es, in Vintage-Läden und einfachen Second-Hand-Shops zu stöbern. Stundenlang kann ich in ihnen verweilen und mir immer neue Kleidungsstücke auf meinen von all den gesammelten Klamotten mittlerweile müden Arm laden, bis ich mich fast nicht mehr fortbewegen kann und endlich einsichtig zur Umkleidekabine schlurfe.

Auch typisch: entweder finde ich immer gleich mehrere Teile oder gehe komplett ohne Ausbeute nach Hause. Wenn ich mit einer bestimmten Vorstellung vintage-shoppen gehe, finde ich ganz bestimmt etwas Begehrenswertes, aber zu 98% nicht das, wofür ich ursprünglich losgegangen bin…

Dieses Outfit besteht gleich aus 2 meiner Second Hand Streifzüge: Das Top habe ich in der Garage Berlin erspäht, dem wohl ersten Secondhandshop in Berlin, der Klamotten zum Kilopreis anbot. Die Mom-Jeans fischte ich aus einem Jeans-Stapel bei Episode in Amsterdam und verliebte mich sofort in ihre süßen Schleifen-Details.

Kombiniert dazu habe ich meine Will’s Vegan Cutout Boots, die ich besonders bei wechselhaftem Wetter sehr zu schätzen weiß. Denn da sie vegan und aus Kunstleder sind, sind sie absolut wasserfest und man ist in Hamburg mit ihnen stets gut für alle Eventualitäten vorbereitet!

Die Tasche von Beliya ist noch relativ frisch in meinem Besitz. Der Kauf hat sich aber wirklich bewährt und sie ist– genau wie erhofft – schnell mein neues Lieblingsstück geworden.

Die Fotos sind übrigens spontan in der Mittagspause entstanden; meine liebste Kollegin und ich sind förmlich über dieses Sofa gestolpert – da muss man einfach kurz Platz nehmen, oder?!

Spitzenbluse: Secondhand aus der Garage Berlin
Mom-Jeans: Secondhand von Episode aus Amsterdam
Boots: Will’s Vegan
Armband: People Tree
Sonnenbrille: R.T.C.O.
Tasche: Beliyabags

First Outfit: Rock the Blog Hannover

Schon länger habe ich darüber nachgedacht,  ob und wann und wie ich Outfitposts machen sollte. Denn obwohl ich nun schon über 2 1/2 Jahre bewusst shoppen gehe und auch schon einige nachhaltige Klamotten im Schrank habe, schlummern auch noch jede Menge alte Teile in meinem Kleiderschrank. Die habe ich nicht weggegeben– das wäre ja auch nicht wirklich nachhaltig gewesen– alles „böse“ zu eliminieren und dann alles in „gut“ neu zu kaufen. Abgesehen davon, dass es für mich schlicht unbezahlbar wäre. Auch meine Nagellacke aus alten Zeiten habe ich behalten und es kommen erst langsam welche von nachhaltigeren Marken dazu. Warum noch einen roten Nagellack kaufen und den alten verfallen lassen? An den meisten Tagen trage ich also noch mindestens ein altes, „böses“ Teil an mir.

Wäre es jetzt blöd, das auch noch hier bei SLORIS zu zeigen?
Sollte es hier nicht ausschließlich um Slow Fashion gehen?
Viele viele Gedanken schwirrten in meinem Kopf herum und bis heute hatte ich irgendwie keine Lösung. Denn extra für die Einträge Outfits zusammenzustellen, die ausschließlich aus nachhaltigen Klamotten bestehen, obwohl ich es so eigentlich nicht tragen würde– das finde ich auch seltsam. Ich werde hier also einfach meine Outfits zeigen, so wie sie sind. Und für die alten Dinge eine nachhaltige Alternative aufzeigen. Ich denke, dass das schon okay so ist und auch nur zeigt, dass es sehr schwer ist, seine komplette Garderobe von 0 auf 100 auf „nachhaltig“ umzustellen. Es ist ein langer Prozess und so lange man sich beim Kauf bewusst darüber ist, was man kauft und warum man es kauft, ist doch alles gut. Niemand sollte sich von diesem ganzen Thema stressen lassen, denn Mode soll immer Spaß machen.

Wieso ich gerade heute anfange?
Gestern war ich recht spontan in Hannover bei der „Rock the Blog“ Konferenz. Das war super spannend und ich bin inspiriert und mit sehr viel Input nach Hause gefahren. Welche Kernaussagen ich für mich persönlich mitgenommen habe:

– Sei hartnäckig und hab Ausdauer.
– Mit Geduld und Herzblut wird es klappen.
– Manches muss man einfach machen– nicht zu viel denken.
Learning by doing.

Das ist immer sehr leicht gesagt und diese Sätze begleiten mich gefühlt schon mein ganzes Leben lang.
Hartnäckig sein, Ausdauer haben, Herzblut investieren, einfach mal machen – eigentlich alles Floskeln, möge man meinen. Doch der Tag war wie eine wunderbare “motivational quotes” Pinnwand auf Pinterest: Wenn man mit ihr durch ist, hat man so richtig Bock darauf, etwas zu (er)schaffen.
Deshalb lasse ich dieses „zu viel denken“ jetzt einfach mal sein und zeige euch mein Outfit aus Hannover– einen Handy-Schnappschuss, der nie für dieses Blog gedacht war. Ich hätte mir wahrscheinlich auch ein Outfit mit mehr veganen Teilen ausgesucht für meinen ersten Eintrag.
Aber hey, learning by doing. Einfach mal machen.

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Gestern habe ich also getragen: