Fashion Revolution Day

Transparenz ist alles: Fashion Revolution Day 2018 / Outfit

– Werbung, da ich unter anderem auch PR Samples vorstelle –

Fashion Revolution Day 2018 mit Jan ‘n June: Transparenz ist alles

Fashion Revolution Day 2018 Jan'n June Bluse Magnolia Fair Fashion faire Mode sloris Blog who made my clothes

“WHO MADE MY CLOTHES?” – diese Frage stellen heute hoffentlich viele Menschen auf der ganzen Welt: Denn es ist mal wieder “Fashion Revolution Day”. Fünf Jahre ist es nun schon her, dass beim Rana Plaza Unglück 1135 Menschen getötet und 2438 teils schwer verletzt wurden. Während ich euch im letzten Jahr erzählt habe, wie ich überhaupt dazu gekommen bin, nur noch Slow Fashion zu konsumieren – und warum ich Fair Fashion supporte, soll es heute um ein anderes Thema gehen: um Transparenz!

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Mit Transparenz fängt alles an

Denn mit ihr fängt alles an – auch beim Fashion Revolution Day. Die Konsumenten wünschen sich schließlich, dass die Frage “who made my clothes?” möglichst transparent und ehrlich beantwortet wird. Transparenz ist der erste Schritt, um Vertrauen vom Kunden zu erlangen und glaubwürdig zu zeigen: Es ist uns nicht gleichgültig, wer wo unsere Produkte herstellt.

Auf der Website der Fashion Revolution findet sich ein Artikel: “Transparency is trending”. Darin wird erklärt, dass sich in puncto Transparenz seit dem Jahr 2016 ganz schön etwas getan hat und immer mehr Brands die Listen ihrer Lieferanten offenlegen. Das ist nicht nur wichtig für uns Konsumenten, um zu verstehen, wer unsere Kleidung herstellt und woher sie kommt. Es hilft auch NGOs, lokalen Gemeinschaften und sogar den Arbeitern selbst dabei, Marken auf potenzielle Menschenrechtsverletzungen und Umweltprobleme in ihren Lieferketten aufmerksam zu machen.
Transparenz ist ein wichtiger erster Schritt in die richtige Richtung. Denn mit der Offenlegung der Lieferketten wird zwar noch lange nicht garantiert, dass Arbeiter fair entlohnt werden oder sonstige Rechte eingehalten werden. Aber mit mehr Transparenz in der Modeindustrie kann weiter und gezielter hinterfragt und auf Missstände aufmerksam gemacht werden. Für die nächsten 5 Jahre scheint es also noch immer genug zu tun zu geben für die “Fashion Revolution” …  #neverstopaskingquestions

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As transparent as it gets: Jan ‘n June

Bei welchem Brand die “Fashion Revolution” überhaupt nichts zu tun hat, außer dankbar und freudig in die Hände zu klatschen? Beim Hamburger Label Jan ‘n June. Denn Jan ‘n June kommuniziert Materialien und Lieferketten transparent wie kaum ein anderer in dem Business. Mit einem eingenähten QR-Code lässt sich bei jedem Kleidungsstück die “Reise” des Produktes checken: In der “Eco-ID” ist fein säuberlich jeder Step, von Produktion bis zum Kauf, aufgezählt. Die Geschichte meiner Bluse startet mit dem Design made in Hamburg, führt unter anderem über das Weben des Stoffes in Tschechien und die Produktion in Polen. Und endet beim Konsumenten: “washed & worn by you with care and love”. Selbst das Material der Hangtags lässt sich nachvollziehen und ausführliche Tipps zur richtigen Pflege des Stückes (“don’t overcare!” ) gibt’s obendrauf.

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Doch mit der Transparenz hört es bei Jan ‘n June nicht auf: Das Label lässt unter fairen Bedingungen in Polen produzieren und achtet auch sonst bei jedem Step auf Fairness. Verarbeitet werden ausschließlich nachhaltige und vegane Stoffe – zum Beispiel Organic Linen, Organic Cotton, Tencel® und Stoffe, die aus recycelten PET – Flaschen oder Fischernetzen hergestellt werden. Für diese Produkte aus recyceltem Polyester oder Polyamid gibt’s den Guppy Friend im Shop-Angebot – denn auch der Aspekt “eco” liegt dem Label am Herzen: Beim Waschen von synthetischen Materialien lösen sich winzige Mikroplastikpartikel, die in unseren Gewässern landen. Nicht so mit dem Guppy Friend – er sammelt all diese Partikel, so dass man sie nach dem Waschen ganz einfach ordnungsgemäß entsorgen kann.

As stylish as it gets: Jan ‘n June

Hinter Jan ‘n June steckt allerdings nicht nur ein rundum rundes und faires Konzept, sondern auch eine große Portion Stilbewusstsein und Fashion Know-How: Saison für Saison wird selbst der größte Minimalist beim Anblick der neuen Kollektion für eine Sekunde schwach und würde gerne “einmal alles in den Warenkorb” legen. Glaubt ihr nicht? Dann seht selbst!

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FAIR FASHION OUTFIT DETAILS

Bluse (PR-Sample): “Magnolia” von Jan ‘n June, aus 100% Organic Cotton Popeline (GOTS zertifiziert). Unter fairen Bedingungen in Polen hergestellt. Für noch mehr Infos & Transparenz checkt die Eco-ID der Bluse!
Jeans und Boots: Acne Studios
Ohrringe (PR-Sample)esthéthique, aus recyceltem Aluminium, unter fairen Bedingungen in Madagaskar hergestellt.
SonnenbrilleDick Moby, unter fairen Bedingungen in Italien hergestellt und aus Bio Acetat. Zur Info: Die Brille wird in einem Case aus recyceltem Leder verschickt, die Brille an sich ist vegan.
Tasche: City Bag von Denise Roobol. Hergestellt in einem kleinen Atelier in Hongkong.

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Swapping statt Shopping

Warum Tauschen glücklicher macht als Kaufen

Vielleicht habt ihr’s mitbekommen: Vor gut einem Monat fand die “Fashion Revolution Week” statt. Ab dem 24. April, dem Tag, an dem vor 4 Jahren das Rana Plaza Unglück passierte, taten engagierte Menschen rund um den Globus 7 Tage lang gemeinsam alles dafür, dass die fiesen Seiten der Fast Fashion nicht in Vergessenheit geraten. Und, noch wichtiger, dass es die nachhaltigen Alternativen, die es zur Wegwerf-Mentalität gibt, raus aus der Nische und rein in möglichst viele Köpfe schaffen.

Swapping statt Shopping Tauschen Tauschen statt Kaufen Tauschparty Pop Up B-Lage Hamburg sloris-tauschen-in-hamburg-tauschparty-b-lage-popup-swapping-sloris-modeblog-eco-fashion-vintage-secondhand-2

Auch in Hamburg gab es jede Menge Experten-Talks und Diskussionen rund um’s Thema Slow Fashion. Unter anderem gab es auch einen Kleidertausch Pop Up Store in der B-LAGE, wo in dieser Woche “Tauschen statt Kaufen” die Devise lautete.

Von meiner ersten und bis dato gleichzeitig letzten Kleidertauschparty, von der ich euch bereits hier erzählt habe, ging ich mit gemischten Gefühlen nach Hause. Meinen eigenen Tipp, “Geht nicht mit den Erwartungen zur Party, für 10 abgegebene Teile auch 10 neue Lieblingsstücke zu finden”, befolgte ich vorm Besuch des Kleidertausch Pop Ups und ging also ohne große Erwartungen zur B-LAGE. So oder so würde es eine schöne Mittagspause werden, da ich dort mit Sophie vom Blog helllaut verabredet war und auch die Kunstkinder, die an dem Tag Store-Aufsicht hatten, endlich mal wiedersehen würde.

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Wir gaben also unsere mitgebrachten Sachen ab und erhielten im Gegenzug verschiedenfarbige Punkte. Das Punktesystem reichte vom “Alltagsflirt” (1 Punkt, das konnte zum Beispiel ein Fast Fashion T-Shirt sein) bis hin zur völligen “Ekstase” (5 Punkte, besondere Teile, die jedes Modeherz schneller schlagen lassen). Die Vergabe der Punkte empfand ich als sehr fair und mit den Pünktchen in der Hand ging’s los ans Kleiderstangen auschecken.

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Schon auf den ersten Blick machten die an den Stangen hängenden Klamotten einen viel hochwertigeren Eindruck als auf meiner ersten Tauschparty. Alles war super sortiert und selektiert. Durch das Punktesystem und die Tatsache, dass jeder maximal 3 Kleidungsstücke mitbringen durfte, hat man sich vorher wahrscheinlich doch etwas genauer überlegt, was man mitbringt. Es kam kein hektisches Wühltisch-Feeling auf; vielmehr hatte man das Gefühl, in einem “richtigen” Shop zu sein (war man ja auch streng genommen) – und so habe ich in netter Atmosphäre ein paar neue Schrank-Lieblinge gefunden, die ich dann mit den hübschen Punkten, dem “Tauschgeld”, bezahlen konnte.

Ein riesen Dankeschön geht an dieser Stelle an die Organisatorinnen, die all dies möglich gemacht haben: Vanessa von der B-Lage, die Kluntje-Mädels, die Kleiderei-Girls, die Superfrauen von Bridge & Tunnel (zu dem Label gibt’s bald mehr auf dem Blog!) und die Kunstkinder! #GRLWPR ???

Warum Tauschen also glücklicher macht als Kaufen? Hier meine Top 5 Gründe:

1. Spar’ Geld! 

Tauschen ist wie Shoppen – lässt aber die Kreditkarte nicht glühen. Das Gefühl vom Stöbern, Sachen entdecken und anprobieren ist das Gleiche – und macht genauso viel Spaß wie der Wochenend-Bummel mit der besten Freundin! 

2. Mach’ Platz im Kleiderschrank!

Um bei einer Tauschparty mitmachen zu können, braucht man erstmal eines: Sachen, die man selbst nicht mehr bei sich haben möchte. Ein Tausch-Event ist also eine super Gelegenheit, um den Kleiderschrank auszumisten: Denn so gut wie jeder hat ein paar Schrankhüter zu Hause herumliegen, deren Anblick ein schlechtes Gewissen à la „das müsste ich auch mal wieder anziehen“ macht. Mit dem Gedanken daran, ein ungeliebtes Teil in ein neues Lieblingsstück ertauschen zu können, mistet es sich noch besser aus und man trennt sich leichter von Dingen – vor allem, wenn es sich nicht um 5€-Neupreis-Teile handelt, sondern um richtig gute Sachen, die man aber leider trotzdem nicht anzieht… Kurz: ein frisch ausgemisteter Kleiderschrank macht zufrieden!

3. Freu’ dich über Glücksgriffe!

Mit dem Tauschen ist es wie im Secondhand-Laden: es gehört ein bisschen Glück dazu! Jedes Teil gibt’s nur ein Mal und nur in einer Größe. Wer ein bisschen Geduld mitbringt und sich genügend Zeit zum Durchschauen aller Sachen nimmt, hat also definitiv größere Chancen auf ein positives Tausch-Erlebnis. Tipp: Auch mal einen Blick in die Grabbelkisten werfen – denn dort finden sich oft verborgene Schätzchen! Und wer schonmal einen richtigen Glücksgriff gelandet hat, weiß, wie freudig das macht…

4. Schenk’ deiner Kleidung ein zweites Leben!

Ungeliebte Schrankhüter werden zu neuen Lieblingsstücken – und damit wird dem Kleidungsstück ein weiteres Leben geschenkt, anstatt es, im worst case, wegzuschmeißen. Selbstverständlich gibt es auch andere Möglichkeiten, seiner Kleidung ein zweites Leben zu ermöglichen- Tauschen macht aber am glücklichsten, behaupte ich jetzt einfach mal. Wenn man seine Sachen abgibt und merkt, wie schön andere Leute sie finden und wie sie vielleicht sofort eine neue, verliebte Besitzerin finden, ist das ein grandioses Gefühl, ich sag’s euch!  Darüber hinaus sind Kleidertauschpartys allgemein ein wichtiges Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft und den Konsum von Billigmode. Das Prinzip “Kleider leihen” wird durch sie präsenter in den Köpfen und führt im besten Fall zum Überdenken des eigenes Konsumverhaltens. 

Denn die Realität sieht so aus: 40 Prozent der Frauen gehen laut einer von Greenpeace beauftragten Studie (siehe S.11) regelmäßig shoppen, obwohl sie gar nichts brauchen. Shoppen ist zum Hobby geworden, zur Freizeitbeschäftigung- man trifft sich mit Freunden, um einkaufen zu gehen. Und da wären noch die typischen Belohnungskäufe, zu denen Menschen leider neigen, wenn sie sich sich überfordert oder einfach schlecht fühlen und sich “etwas Gutes tun” wollen. Bei dieser Art von Shopping ist es oft nur das Gefühl, ein neues Teil in der Einkaufstüte nach Hause zu tragen, das zählt. Fragen wie “Brauche ich das überhaupt?” spielen bei diesem Konsumverhalten keine Rolle. Es geht lediglich um den kurzen Kick. Dieser kann durch das Tauschen genauso befriedigt werden – auf viel nachhaltigere Art und Weise! Jedes Kleidungsstück, das ertauscht anstatt neu gekauft wird, sorgt dafür, dass weniger Ressourcen verbraucht werden. Check!

5. Hab’ ein gutes Gefühl beim Weggeben deiner Sachen!

Zum Schluss noch eine weitere gute Nachricht: Die meisten Tausch-Events arbeiten mit lokalen sozialen Einrichtungen zusammen, an die die übrig gebliebenen Teile gespendet werden. 

Tausch-Outfit: Cherry blossom & swapped pullover

Und jetzt gibt’s direkt noch ein Outfit mit meinem frisch ertauschten Pullover.
Langsam wird’s mit ihm wegen des hohen Kaschmir-Anteils draußen schon zu warm, aber für kühle Sommernächte und die nächste kalte Jahreszeit ist er perfekt:

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OUTFIT DETAILS:

Sonnenbrille: alt, Fast Fashion // Slow Fashion Varianten hier & hier
Pullover: ertauscht // Slow Fashion Variante hier
Blazer: alt, Fast Fashion // Slow Fashion Variante hier
Jeans: alt, Fast Fashion // Slow Fashion Variante hiersymbolsmall & hiersymbolsmall
Tasche und Gürtel: Vintage
Schuhe: Alte Schuhe von meiner Mutter :) // Slow Fashion Variante hier (Leder) und hier (vegan)

My Shirt has nothing to hide… What about yours? / OUTFIT

SLOW FASHION REMIX

My Shirt has #nothingtohide – what about yours? ??❓

Diese Woche ist Fashion Revolution Week & damit ein guter Anlass, um die Brands, die man so trägt, zu fragen: #whomademyclothes ? Und damit ein Zeichen für mehr Transparenz, Fairness und Nachhaltigkeit in der Modeindustrie zu setzen.
Warum ich ein Fair Fashion Groupie bin und wie zur Hölle das zustande kam, habe ich bereits am Montag hier erzählt.

Nothing to hide Armedangels Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!
Nun wollte ich hier nochmal kurz ein paar Worte zum Outfit verlieren; nicht, weil es sonderlich spektakulär stylish oder besonders wäre, aber aus einem anderen Grund: Denn es besteht für mich persönlich aus dem perfekten Slow Fashion Mix. Wie ich schon im Post am Montag geschrieben habe, sieht der für mich so aus:

“Der richtige Mix aus Fair Fashion, Vintage-Mode, Upcycling und Konzepten wie Kleidertauschparties und der Hamburger Kleiderei sind die Eckpfeiler für die Zukunft einer besseren Modeindustrie.”

Shirt, Schal, Boots, Sonnenbrille, Ohrringe und Kette sind Fair Fashion, die Jacke ist ein Upcycling-Stück aus einem Vintage-Store und Gürtel und Jeans sind uralte (über 5 Jahre!) Fast Fashion Teile. Die Jeans lag ewig bei mir im Schrank rum und lag schon auf dem “Aussortieren” Stapel. Bis ich sie dann spontan doch wieder dort herunternahm, die Hosenbeine abgeschnitten habe und seitdem wieder super gerne trage. Manchmal kann’s dann doch so einfach sein…

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Und genau darum geht’s: ein Bewusstsein dafür zu bekommen, was man im Kleiderschrank hat und was nicht; was man alles nicht (mehr) braucht und was vielleicht sogar noch fehlt. Wo man es am einfachsten und nachhaltigsten herkriegt, ohne den Spaß an der Sache oder den Kontostand aus den Augen zu verlieren.

Ich bin da selbst noch lange nicht am Ziel und noch auf der Reise; mache noch viel zu viele “Belohnungseinkäufe” , wie Maddie von DariaDaria es in diesem Artikel für die i-D sehr gut analysiert hat. Das sind dann zwar allesamt Slow Fashion Belohnungseinkäufe, was die Sache aber immer noch nicht zu einer nachhaltigen macht. Ich dummer Millenial. Aber wisst ihr – ich bin da dran und werde immer besser (glaube ich zumindest).

Mein nächstes Ziel ist es, mich an eine Capsule Wardrobe zu wagen und mal die 10×10 Challenge auszuprobieren – Lisa von at/least hat sie gerade wieder für den Frühling gerockt und mir mit ihren Beiträgen Lust gemacht, mich bald auch dieser Herausforderung zu stellen.

Aber nun zurück zum #nothingtohide – woher weiß ich also, dass mein Shirt wirklich nichts zu verstecken hat?
Ganz einfach: Das gute Stück ist vom Kölner Label Armedangelssymbolsmall – und das steht bereits seit 10 Jahren für Fair Fashion und hat nichts zu verstecken: Denn hier sind sowohl die Produktionsbedingungen als auch die Designs super – kein Grund also für Versteckspiele! Pünktlich in der Fashion Revolution Week haben sie übrigens ihren Blog Nothing to Hide gestartet. Werft unbedingt mal einen Blick rein.

So, hoffentlich habt ihr jetzt auch Lust, ein bisschen bei der Fashion Revolution  mitzumischen und zu fragen: “Who made my clothes?” ✌️??

OUTFIT DETAILS:

Shirt: Von Armedangelssymbolsmall (Mitglied der FWF) via sweet communications /PR Sample, vielen Dank! <3 / VEGAN/ECO/SOCIAL 

Jacke: Rokit Recycled VEGAN/ECO/SOCIAL

Schal: Acne Studios (Mitglied der FWF) SOCIAL/*150€*

Kette: Von Made via Asos Eco Editsymbolsmall.Fair in Afrika hergestellt. VEGAN/SOCIAL*37,49€*

Sonnenbrille: Von Dick Moby, fair hergestellt in Italien und aus Bio Acetat. VEGAN/ECO/SOCIAL/*165€*

Boots: „Jensen Boots“ von Acne Studiossymbolsmall , Fair hergestellt in Italien. Acne ist Mitglied der FWF. SOCIAL/*450€*

Jeans, Gürtel: alte Fast Fashion Teile.

Lippenstift: 
„Brown Sugar“ von fra lippo lippie, vegan *16€*

Nagellack: „Blue Sky“ von Benecos, 8-free & vegan *3,89€*

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The Future of Fashion? Fair Fashion!

“Der, die, das. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm! Tausend tolle Sachen, die gibt es überall zu sehen. Manchmal muss man fragen, um sie zu versteh´n!”

Ob wir nun große Sesamstraßen-Fans sind oder nicht: das Lied kennen wir wohl alle und wissen, wie viel Wahrheit in dem Song steckt:

Wenn du etwas nicht weißt oder es nicht verstehst, frag’ einfach nach!

Und wenn die Antwort dir deine Frage nicht ausreichend erklärt: Frag weiter und bohr so lange nach, bis du es verstanden hast.

Kinder können Erwachsene mit ihren Fragen bis zur Weißglut treiben. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich zwei Dinge in meiner Kindheit einfach nicht begriffen und nach tausend Fragen ziemlich erschöpft einfach aufgehört habe, weitere Fragen zu den Themen zu stellen: Diese zwei Dinge waren die Börse und Prozentrechnung.Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!
Irgendwann dann wird man Erwachsen und denkt, man weiß genug – manche denken sogar, sie wüssten alles (besser).

Man hört auf, gewisse Dinge zu hinterfragen. Die sind halt wie sie sind.

Tausend tolle Sachen, die gibt es jeden Tag zu sehen – ein Blick in deinen Social Media Account genügt – und ein Klick, um die tausend tollen Sachen bei dir vor die Füße geliefert zu bekommen.

Kinderarbeit und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie? 

Ist halt so, produzieren doch eh alle gleich. Ist also ziemlich egal, wo du dein Zeug einkaufst.

Well, that’s what I thought til I was 24. And well – I was wrong!

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Oh mein Gott, wie konnte das passieren?

Ratterte ich zuvor immer gerne all die schönen Ausreden in meinem Kopf rauf und runter, wieso ich das-und-das jetzt noch unbedingt in meinem Kleiderschrank brauchte oder wieso es voll okay sei, ein T-Shirt für 3 Euro zu kaufen, baßen mich die Gewissensbisse immer heftiger. Aber wieso eigentlich?
Ganz einfach: Während ich zuvor zwar auch Gewissensbisse beim fast wöchentlichen Kauf meiner Fast Fashion Pieces hatte, waren mir keine Alternativen zur Fast Fashion bekannt – zumindest keine, die meinen modischen Ansprüchen gerecht wurden.

Bei der Suche nach einem Thema für meine Bachelorarbeit googelte ich dann das Wort “Konsumsucht” und stieß auf diese Panel Diskussion… Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!

… and i was like: “f*ck. Puhh… Ich möchte nicht so werden und so reden wie die meisten Teilnehmerinnen – oder bin und rede ich vielleicht schon so?” Prinzipiell war mir schon klar, dass ich mit meinem Kaufverhalten als “Konsumsüchtig” einstufbar wäre. Doch hätte mich das jemand vor laufender Kamera gefragt – hätte ich das auch so gesagt: “Klar, ich bin konsumsüchtig!”? Ich sagte mir selbst einfach mal “Ja, hättest du”.

Und schnurstracks öffnete ich ein neues Tab und tippte “Faire Mode” ein. Ganz ehrlich, ich fand viel Öko-Müll. Aber auch ein paar tolle Labels: Das erste, das mich wirklich überzeugte, war People Treesymbolsmall. Dann waren da noch Armed AngelssymbolsmallHessnatursymbolsmall und Laniussymbolsmall. Die Liste wurde immer länger, wenig später kam mein erstes faires Teil bei mir zu Hause an und ich beschloss, meine Bachelorarbeit dem Thema “Fair Fashion” zu widmen.

That’s the story of how i met this blog!
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So viel also dazu. Kommen wir nun aber zum Anlass dieses Artikels:
Zum heutigen Fashion Revolution Day haben wir Mädels vom #fairfashionsquad uns mal wieder zusammengetan und erzählen euch unsere ganz persönlichen Geschichten dazu, wie Fair Fashion in unser Leben trat und wieso wir die faire Mode nie wieder missen, sondern unterstützen wollen.
Warum ich also faire Mode feiere, oder:

WHY DO I SUPPORT FAIR FASHION?!

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Weil es einfach keinen Grund gibt, das nicht zu tun!
Mittlerweile gibt’s so unglaublich viele gute Alternativen zum Fast Fashion Konsumwahn.
Fair Fashion ist super wichtig, um diesem Wahnsinn entgegenzuwirken. Mode soll uns allen schließlich gleichermaßen Spaß machen – den Designern, Produzenten und Trägern.

Am nachhaltigsten konsumiert man zwar überhaupt nicht, dicht gefolgt von Second Hand und Vintage Käufen – doch auch mit einem Neukauf von einem Fair Fashion Teil setzt man ein wichtiges Statement für eine bessere Modezukunft: Denn verglichen mit den Big Playern der Fast Fashion Welt sind selbst die großen Fair Fashion Brands nur ganz kleine Sternchen am Modehimmel.

Damit die Idee von Fair Fashion also langfristig eine Chance hat, ist unser Support gefragt.

Jeder faire Neukauf ist ein Step in genau diese Richtung! Bei Fair Fashion geht’s längst nicht mehr um Einschränkungen des eigenen Stils oder um Verzicht – sondern vielmehr darum, mit etwas mehr Bewusstsein an die Sache zu gehen. Der richtige Mix aus Fair Fashion, Vintage-Mode, Upcycling und Konzepten wie Kleidertauschparties und der Hamburger Kleiderei sind die Eckpfeiler für die Zukunft einer besseren Modeindustrie.

Das hyper langfristige Ziel ist natürlich, dass die Koexistenz von Fair Fashion und Fast Fashion Brands sich irgendwann auflöst, wir nur noch von “Mode” sprechen und damit tolle Fummel meinen, die unter fairen Bedingungen designed und produziert wurden.

Und um genau dieses Ziel irgendwann mal gemeinsam erreichen zu können, machen wir heute den ersten Schritt und stellen gemeinsam diese eine Frage:Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!
Im Rahmen des Fashion Revolution Days sind wir nämlich alle dazu aufgerufen,  unsere Klamotten auf links zu tragen oder das Schildchen herauszuziehen und ein Selfie davon zu machen. Anschließend das Bild mit der Marke und dem Hashtag #fashrev taggen und fragen: „#whomademyclothes?“ Das macht natürlich sehr viel Sinn bei Klamotten, von denen man überhaupt nicht weiß, wer sie gemacht hat: Also bei Fast Fashion Brands! Der perfekte Tag also, um mit vielen Fragen Druck auf die Brands auszuüben und sie um Antworten zu bitten; um wieder mehr Kind zu sein und Leute und Brands mit Fragen zu löchern und so lange nachzubohren, bis wir eine Antwort bekommen.

Let’s ask more questions! So now go out there, spread the word and take part in the fashion revolution!✌
Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up! Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!

… Noch Fragen?

Hier geht’s zu einem Fair Fashion Siegel Guide //Dass Fair Fashion nicht unbedingt was mit “teuer” zu tun hat, kannst du hier abchecken: Mit Fair Fashion Shirts ab 10€! // Und hier geht’s zu meinen Beiträgen zum Fashion Revolution Day mit noch mehr Infos zum Thema aus 2016 und 2015  

#fairfashionsquad

Warum die anderen #FFS -Supergirls Fair Fashion supporten, könnt ihr jetzt auf ihren Blogs nachlesen. #mustread !
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#wardroberevolution

Und noch ein fettes fettes Must Read für euch: Viele Slow Living & Fair Fashion Blogger haben sich zusammengetan, um ein E-Book voll mit Infos rund um’s Thema Wardrobe Revolution und Slow Fashion zu erstellen. Es ist einfach nur großartig geworden – Das Kunstkinder Mag und Stellamina haben all die Artikel in diese wunderschöne Form gegossen, die ihr ab Freitag hier herunterladen könnt. Vergessliche tragen sich lieber gleich in die E-Mail Liste ein und bekommen es automatisch am Freitag zugeschickt:
wardrobe revolution fair fashion slow fashion


#whomademyclothes #fashrev #countdown

Fashion_Revolution

In 2 Wochen ist wieder Fashion Revolution Day: Das Unglück des Rana Plaza Einsturzes in Dhaka (Bangladesch) jährt sich nun zum zweiten Mal.
Tausendeinhundertdreiunddreißig Menschen starben.
Über Zweitausendfünfhundert wurden verletzt.

Der Tag der Mode-Revolution wurde 2013 erschaffen, um den Herstellern der Kleidung, die wir tragen, die Frage zu stellen: “Who made my clothes?” Denn Fabrikeinstürze und -Brände sind nur die Spitze des Eisbergs. Soziale und ökologische Katastrophen innerhalb der Lieferketten passieren weiterhin. Täglich. Im Stillen und unerkannt. Oft werden sie bewusst vertuscht. Doch genug ist genug:

Together we will use the power of fashion to inspire change and reconnect the broken links in the supply chain.

Hier bei SLORIS möchte ich nur positive Beispiele zeigen und Fast Fashion Brands keine Plattform geben, also auch nicht negativ über sie schreiben. Aber im Rahmen dieser Aktion wird dazu aufgerufen, die Klamotten, die wir an dem Tag anziehen auf links zu tragen oder das Schildchen herauszuziehen und ein Selfie davon zu machen. Anschließend das Bild mit der Marke und dem Hashtag #fashrev taggen und fragen: “#whomademyclothes?” Das macht natürlich sehr viel Sinn bei Klamotten, von denen man überhaupt nicht weiß, wer sie gemacht hat: Also bei Fast Fashion Brands! Der perfekte Tag also, um mit vielen Fragen Druck auf die Brands auszuüben und sie um Antworten zu bitten.

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Wer aber überhaupt keine Fragen mehr zu den Klamotten in seinem gläsernen Kleiderschrank hat, kann natürlich auch ein Selfie mit einem nachhaltigen Label schießen und etwas schreiben wie “#insideout I know #whomademyclothes by @Labelname. Do you know #whomadeyourclothes ?” So kann man diesen Tag entweder nutzen, um bei großen Fast Fashion Marken nachzuhaken oder die Slow Fashion Labels zu supporten. Oder einfach für beides.

Um noch eins oben drauf zu setzen, besteht jetzt auch noch die Gelegenheit, sich mit der passenden Garderobe auszustatten. Eigentlich halte ich nicht viel von Shirts mit fetten “Öko-Statements”. Sie sehen erstens eigentlich immer – sorry aber – kacke aus.

Und zweitens kann man ja auch mit einem schlichten weißen T-Shirt aus Fair Trade Organic Cotton, das unter guten Arbeitsbedingungen hergestellt wurde ein super leises Statement machen. Bei jedem Kompliment oder bei jeder Nachfrage kann man diese Fakten ganz nebensächlich mit einfließen lassen – und die Message ist viel besser überbracht als ein lautes Öko-Shirt, bei dem die Modemädchen und -Jungs schon die Augen verdrehen, bevor sie überhaupt zu Ende gelesen haben. Wie dem auch sei: zu dem baldigen Anlass habe ich mich einmal umgeschaut und die schönsten “Statement-Teile” herausgesucht– und war doch sehr positiv überrascht, wie schön solch doppelt gute Statements sein können!
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Echte Klassiker in der Geschichte der Statement- T-Shirts sind die Exemplare von Katharine Hamnett, einer Pionierin der Slow Fashion Bewegung. Ich habe sie tatsächlich nur im asos Shop gefunden. Mein Liebling ist MAKE TROUBLE – QUESTION EVERYTHING.
Aber auch STOP AND THINK , SAVE THE WORLD und SAVE THE FUTURE  sind schöne Messages zum In-die-Welt-hinaustragen!

#1:
 ASK MORE QUESTIONS. Wissen wir schon seit der Sesamstraße, aber Lena Schokolades Worte sind so wahr…

#2:
WHO MADE YOUR CLOTHES? Das passende Shirt zum Fashion Revolution Day gibt’s über Teemill in weiß und grau. Ich hab’s mir in grau bestellt– und eine Nummer zu groß, damit ich es gemütlich etwas oversized tragen kann.

#3: LOVE ist doch auch eine gute Message, oder? Gibt’s bei Beulah London.

#4: Ohh, ein Buchstaben T-Shirt! Ein Highlight für jeden Typo-Liebhaber und auch für mich persönlich: Während ich seit 2013 im Frühling und Sommer regelmäßig versuche, Flecken von  meiner weißen Monki- Buchstabenhose fernzuhalten, auf der das Einzige lesbare Wort “LOVE” ist, so ist bei dem T-Shirt von People Tree nun LOVE DRIN! Wer Kreuzworträtsel spielt, findet zum Beispiel “Organic” , “Fair” oder “Eco”.

#5: Dies ist eins der Teile aus der People Tree Kooperation mit Designer/ Künstler Simeon Farrar. Sieht erstmal einfach cool aus– und wenn man versucht, die Worte zu lesen, kann man zum Beispiel “Fair”, “Ecosoul” und “Happyme” entdecken.

Eco2
#1: 
WHAT GOES IN THE OCEAN GOES IN YOU. Klare Message, süße Illu. Schönes Detail sind die Rolled up Ärmel. Ich würd’ mir ja auch ein Männer-Shirt kaufen, aber man kann das coromandel- Team einfach anschreiben und das Motiv auch auf nem Girlie-Shirt bekommen. Easy, easy.

#2:
 Looking for a new home: So heißt das Shirt mit den planlos gestrandeten Tierchen, das es auch bei coromandel gibt…

#3:
Fischers Fritze fischt… Thunfisch? Na hoffentlich hört er bald auf damit. Spätestens, nachdem er sich den fischigen Text auf dem Lena Schokolade Tanktop durchgelesen hat, sollte er zur Vernunft kommen. 

#4: Awww, ich habe ein kleines Faible für bekloppte Ketten-Anhänger. Ich bitte also um Nachsehen mit mir. Zumindest angucken lässt sich diese REDUCE – REUSE – RECYCLE – Kette ganz wunderbar. Und wenn man sich jetzt nicht noch grün oder gelb anzieht, könnte man ja durchaus noch ein gelungenes Outfit hinbekommen mit dieser besonderen Statement-Kette?! Bin zu unsicher, um sie zu bestellen. Würde es aber zu gern mal ausprobieren…

Vegan
Der Fashion Revolution Day hat zwar nur am Rande etwas mit Veganismus zu tun, aber das #1 Animal Lover Tank Top von Vaute Couture und #2 tofu! konnte ich euch nun wirklich nicht vorenthalten.

Noch nicht genug Input?
Hier geht’s zur offiziellen Seite der Fashion Revolution:

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