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Dream Big, Travel Often / Outfit mit Magellana

Back in good old Hamburg sitze ich auf dem Sofa, höre dem Regen beim Regnen zu und schreibe diese Zeilen für den zweiten und auch schon letzten Look, den ich euch aus Mallorca zeigen möchte, nieder. Fast drei Wochen ist es nun schon her, dass wir diese Fotos gemacht und ein letztes Mal durch Palmas Straßen geschlendert sind, bevor es „Abflug“ hieß.

Magellana Plastikfreie Mode Fair Fashion Slow Sustainable Ethical Made in Germany Streifen Stripes Top Schleifen Handmade

Eigentlich aber hätten wir die Fotos am Meer machen sollen. Denn das liegt der Macherin des Tops, das ich hier trage, besonders am Herzen. Der Kopf hinter dem vor zwei Jahren gegründeten Label Magellana heißt Sina. Sie hat Geowissenschaften studiert und war viel unterwegs, immer in der Nähe der Ozeane. Die Liebe zum Meer weckte den Wunsch in ihr, diese Liebe mit einem eigenen Projekt auszudrücken. In Neuseeland wurde ihr dann klar: „Auch ich möchte etwas super sinnvolles und total innovatives in meinem Leben anstellen!“ Schreibt sie auf der Website. Also ganz nach dem Motto: „Dream big, work hard and make it happen“.

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Sie gründet also das Label Magellana und legt dabei den Fokus darauf, ausschließlich Produkte aus Naturmaterialien herzustellen. Das ist ihr besonders wichtig, da beim Waschen von synthetischer Kleidung Mikroplastikfasern ins Wasser gelangen. Bei jedem Waschgang entweichen tausende kleinster Kunstfasern aus der Kleidung und landen in der Kanalisation. Es zeigen sich bereits negative Auswirkungen auf das marine Leben – und genau auf dieses Problem, das Plastik in den Ozeanen, möchte Sina aufmerksam machen.

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Sina näht im Sommer und strickt im Winter; alles aus ihrer Base in Bremen. Wie bei vielen kleinen Labels ist auch für Sina die Verfügbarkeit von Bio-Stoffen ein großes Thema (das ich hier schonmal angerissen habe): Oft gibt es hohe Mindestabnahme-Mengen an Stoffen, die sie nicht bedienen kann. Hinzu kommt, dass die Bio-Stoffe mit synthetischen Anteilen für sie ein No-Go sind. Und am Ende müssen die Stoffe, die übrig bleiben, selbstverständlich noch in ihr Design-Konzept passen. Daher werden in Zukunft sowohl Stücke aus Bio-Baumwolle als auch aus konventioneller Baumwolle vertreten sein.

An die richtige Wolle zu gelangen ist da schon einfacher: Die Wolle, die sie für die kommende Herbst-Kollektion verwendet hat, stammt aus 100% fairer, nachhaltiger, artgerechter und mulesing-freier Produktion.

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Dass Sina mit ihrem Label noch ganz am Anfang steht, betont sie hin und wieder. Das kann ich gut verstehen – denn gerade als kleines Label, das sich „Nachhaltigkeit“ auf die Fahne schreibt, aber trotzdem konventionelle Stoffe verarbeitet, muss man sich viele Fragen und auch Vorwürfe anhören und hat gleichzeitig einen eingeschränkteren Handlungsspielraum als die größeren.

Es ist ein ähnlicher Effekt wie der, den es auch bei Bloggern häufig gibt: Schreibt ein Fast Fashion Blog ein Mal über Slow Fashion, um seine Follower für das Thema zu sensibilisieren, gibt es beim nächsten Artikel, in dem wieder über konventionelle Mode geschrieben wird, einen Haufen Kritik. Anstatt die kleinen Steps zu feiern, wird schon ganz am Anfang die Moral-Keule geschwungen und das „ganz oder gar nicht“-Schild hochgehalten. Ich habe dazu mal einen sehr(!) langen Kommentar zu einem Artikel bei This is Jane Wayne verfasst (ja genau, der ganz lange, ziemlich am Ende– und ja, genau, selbst ich als Leserin war ziemlich am Ende).

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Auf dem Magellana-Blog widerum bekommt man einen Einblick in Sinas Träume. Im aktuellsten Beitrag schreibt sie über das Label Twothirds. Das spanische Label möchte sich in Zukunft auf die Materialien Leinen, Hanf und Tencel konzentrieren, da diese im Anbau u.a. weniger Wasser verbrauchen als Bio-Baumwolle. Sie bewundert in dem Artikel die Fortschritte der Marke. Wenig später entdecke ich im Magellana-Shop das erste Teil aus Leinen. Es handele sich dabei noch um ein Einzelstück, da sie den Stoff erst testen wolle.

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Sina scheint zu spüren, dass da für ihr Label noch Luft nach Oben ist, bis es zu 100% ihrem eigenen Anspruch genügt, „super sinnvoll und total innovativ“ zu sein – gibt es doch immer mehr innovative Alternativen zum Material Baumwolle. Aber da Stillstand wohl nicht ihr Ding zu sein scheint – wartet doch an jeder Ecke Inspiration und eine Möglichkeit, das eigene Label zu optimieren, mit neuen Materialien zu experimentieren – wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis man im Magellana Shop aus diversen Alternativen zu Baumwolle wählen können wird. Bis diese Materialien aber leicht zugänglich für die kleinen Labels sind, macht Magellana schon einen großartigen und “super sinnvollen” Job, wie ich finde.

Ich freu mich sehr darauf, nicht nur Magellana, sondern einer ganzen Industrie, angefangen bei den nachhaltigen Stoffen, weiterhin beim Wachsen zuzusehen. Dann hat bald auch niemand mehr etwas zu meckern, weil alles nur noch vegan, eco und fair ist.

„Dream big, work hard, make it happen“, halt.

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SLOW FASHION LOOK DETAILS:

Top (PR Sample): Top TOLA von Magellana – Unter fairen Bedingungen in Bremen hergestellt. Aus 100% Baumwolle (konventionell). VEGAN/SOCIAL/*32€*

Jeans: Vintage von Retrock (aus Budapest) ECO/*ca.30€*

Slip Ons (PR Sample): Grand Step Shoes via Maas Natur. Fair hergestellt in Europa. Aus Leinen, 1% PU, Jute, Baumwolle und Naturkautschuk. VEGAN/ECO/SOCIAL/*im Sale für 29,90€*

Clutch: Second Hand. ECO/*ca.3€*

Sonnenbrille: Von Dick Moby, fair hergestellt in Italien und aus Bio Acetat. Zur Info: Die Brille wird in einem Case aus recyceltem Leder verschickt, die Brille an sich ist vegan. VEGAN/ECO/SOCIAL/*165€*

Big Trends, small Brands / Lederjacke & Bandshirt

Draußen wird’s endlich wieder wärmer und somit geht sie wieder los – die Lederjacken-Saison!
Dass konventionell hergestellte Lederjacken nicht besonders Tier- und Umweltfreundlich sind, brauche ich euch hier nicht zu erzählen. Stattdessen möchte ich euch ein paar Vorschläge machen, die etwas nachhaltiger um die Ecke kommen – kombiniert mit Bandshirts, Hoodies und Jeans, versteht sich:

Vintage Love

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Wie man am nachhaltigsten konsumiert? Das Zeug kaufen, das sowieso schon da ist und jemand anderes nicht mehr haben wollte: Also Secondhand und Vintage shoppen. So landen die Stücke nicht im Müll und Ressourcen werden gespart!
Jacke von Beyond Retro: ca. 55€, second hand / T-Shirt von Beyond Retro: ca. 18€, second hand / Zip-Hoodie von recolution: 49,90€, Organic Cotton, fair hergestellt/ Jeans von Beyond Retro: ca. 37€, vintage

Slow Down, Cycle up

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Die Biker Jacken von Deadwood werden aus Vintage Leder gefertigt – upcycling as fashionable as it gets! ca. 244€, upcycling / Zip-Hoodiesymbolsmall via Grundstoff: 46,95€, aus Organic Cotton und Polyester, Fair Fashion / T-Shirt von Beyond Retro: ca. 20€, second hand/ Jeanssymbolsmall von Urban Outfitters, die vom Vintage Renewal Team bearbeitet wurde: 90€, upcycling

Cherry women & rhubarb leather

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Jacke von Deepmello: 199€, sie ist aus Organic Cotton und vegetabil gegerbtem Rhabarberleder (mit in der Rhabarberwurzel enthaltenen Stoffen gegerbtes Leder aus Deutschland), Fair Fashion / T-Shirt von Ultra Tee: ca. 44€, Organic Cotton, Fair Fashion / Zip-Hoodie von Armedangels: 79,90€, Organic Cotton & recyceltes Polyester, Fair Fashion / Jeans von Kings of Indigosymbolsmall: 129,95€, Fair Fashion

All vegan everything

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Kommt dem Look einer Lederjacke nahe, ist aber aus Kork und komplett vegan: Jacke von bleed organic clothing: 289€, aus Kork, Fair Fashion / T-Shirtsymbolsmall von People Tree: ca.37€, Organic Cotton, Fair Fashion / Zip-Hoodie von Armedangels: 79,90€, Organic Cotton & recyceltes Polyester, Fair Fashion / Jeans von Armedangelssymbolsmall: 99,90€, aus Organic Cotton & Elasthan, Fair Fashion

More Stuff

Where to find more awesome stuff?!
Checkt auf jeden Fall Onimos & Dogdays of Summer für tolle und gut ausgewählte Vintage-Teile aus! Außerdem lohnt sich immer ein Blick auf die neusten Schätze von Asos Recaimed Vintagesymbolsmall .

Gute Gründe für Vintage Fashion

Okay, ein seichter Übergang sieht anders aus – spazierte ich im letzten Outfitpost noch im Sommerkleidchen durch Planten un Blomen, kriegt man mich nun nicht mehr ohne dicken Mantel und Schal aus dem Haus.

(Auch wenn das an manchen Tagen dann doch noch zu warm ist…)

Aber auch das hat seine Vorteile – denn „endlich“ ist es wieder kalt genug, um euch meinen bereits im letzten Jahr gekauften Vintage Wintermantel zu zeigen– mit einem Outfit mit relativ hohem Vintage- Anteil!

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Am allerletzten Tag unseres New York Urlaubs sind wir noch einmal durch „unser“ Viertel (Nolita) spaziert und haben uns schon langsam auf’s Abschied-Nehmen mit dieser tollen Stadt eingestellt. 3 Stunden vor unserem Abflug haben wir dann noch den kleinen, süßen Vintage-Store Ritual Vintage entdeckt, in dem der schöne Vintage Mantel auf mich gewartet hat!

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Das Ding ist aus 100% purer Wolle und von Bonwit Teller New York. Der Name hat mir zunächst überhaupt nichts gesagt – aber bei einer kurzen Wikipedia-Befragung habe ich herausgefunden, dass der auf High-end Frauenbekleidung spezialisierte Store im Jahr 1885 an der Sixth Avenue und der 18th Street in New York eröffnet wurde – und 1989 (in meinem Geburtsjahr!) bankrupt ging. Was für eine Geschichte!

Während einige Leute mit so alter Kleidung mal so überhaupt nichts anfangen können, begeistere ich mich immer wieder aufs Neue für Vintage-Kleidung.

Vielleicht liegt es an meiner blühenden Fantasie, mit der ich mir immer wieder vorstelle, wo und wie die Klamotten wohl in ihren „ersten Leben“ gelebt haben, wie viel sie von der Welt gesehen oder in wie vielen Schränken sie schon geschlafen haben.

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Für den „alten Fummel“ habe ich fast 300 Dollar ausgegeben – obwohl ich für das Geld auch fast schon einen neuen Mantel aus mulesing-freier Wolle und fairer Herstellung (wie z.B. diesen hier von Lanius) hätte bekommen können.

Auch das kann nicht jeder so gut nachvollziehen. 

Warum sollte man ein so altes, bereits von anderen, fremden Menschen getragenes Teil einem neuen vorziehen? Meine persönlichen Gründe:

Einzigartigkeit:

Wir alle streben bis zu einem gewissen Grad nach Individualität, sehen am Ende des Tages aber dann doch alle ziemlich gleich aus. Vintage-Stücke haben schon das ein oder andere Jahrzehnt auf dem Buckel und sind dementsprechend nicht mehr allzu oft zu haben. Ein Teil mit Einzelstück-Charakter zu besitzen, das nicht in jedem Schrank (auch nicht in jedem Fair Fashion Schrank) hängt, sorgt für ein schönes Gefühl, dass der Fast Fashion-Massenware auf elegante Art und Weise den Mittelfinger zeigt. Es geht also oft nicht darum, dass man sich neue Ware nicht leisten kann – sondern um die Gewissheit, ein seltenes Stück sein Eigen nennen zu können, das so einfach niemand nachkaufen kann.

Vielfältigkeit:

Modetrends ändern sich ständig – in guten Vintage Stores gibt’s aber Stücke aus vielen verschiedenen Epochen, nicht nur aus denen, die gerade angesagt sind. So findet man oft Teile, die gerade zwar nicht auf jedem Magazin-Cover zu sehen sind, die die eigene Garderobe aber trotzdem wunderbar ergänzen und, kombiniert zu modernen Stücken, ein schönes Statement setzen.
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Geschichte(n) tragen:

Wie oben schon erwähnt liebe ich es, nachzuforschen, von welchem Label die Vintage-Teile sind und wie viele Jährchen sie schon auf dem Buckel haben. Ein Teil mit Charakter zu tragen, das schon länger lebt als ich selbst und womöglich schon mehr Leute getroffen, Länder gesehen, Dinge erlebt hat als ich, fasziniert mich. Und gibt mir den Ansporn, meine Kleidung gut zu hegen und pflegen, so dass sie auch in ein paar Jahrzehnten noch so super in Schuss sind und einmal jemanden so viel Freude bringen wie mir meine jetzigen Vintage-Fünde.

Nachhaltigkeit:

Tzzzz – selbstverständlich ist auch das Thema Nachhaltigkeit ein Grund, warum ich gerne Vintage-Teile trage. Ist ja schließlich ein Slow Fashion Blog hier. Vintage-Teile haben schon einige Jahre überlebt und werden es auch noch viele weitere tun. Sind also super langlebig unterwegs. Diese Langlebigkeit bringt uns aber natürlich auch nur was, wenn der Kram auch geliebt und getragen wird – wenn die gut erhaltenen Sachen bei Oma im Schrank versauern und die Enkelin sich gerade ein Fast Fashion Lookalike-Blüschen ershoppt, ist das ein Worst Case Szenario. Denn Sachen, die schon da sind, sollten möglichst erstmal aufgebraucht werden. Vor allem, wenn’s sie ja genau so schon gibt. Deshalb sind Vintage Stores so toll und wichtig. Gut erhaltene Dinge mit Liebe tragen, so lange wie es nur geht – sie weitergeben und weiter leben lassen. Der ganze Gedanke von Vintage ist sozusagen ein Gegen-Konzept zur Wegwerfmentalität. Und jedes Teil, das weniger neu produziert wird, bedeutet eine Belastung weniger für die Umwelt. Nice. Oder?

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Qualität:

Den Punkt könnte man nun mit dem der Nachhaltigkeit verbinden, und doch denke ich, dass er einen eigenen verdient hat. Klar, wenn Dinge qualitativ hochwertig sind, leben sie länger und das ist nachhaltig. Doch man hat auch viel mehr Freude mit qualitativ hochwertigen Stücken. Bei älteren Vintage Teilen kann man sich fast immer sicher sein, dass die Stücke nicht unter katastrophalen Bedingungen in Asien, Indien oder sonstwo hergestellt wurden. Bis zu den 1960er Jahren wurden die meisten Textilien noch in europäischen Traditions-Unternehmen gefertigtin früheren Epochen wurde Kleidung noch länger als eine Saison getragen, nicht zum Wegwerfen produziert und somit wurde allgemein auch bei der Verarbeitung viel mehr Wert auf Qualität gesetzt. Anstatt dem heutigen „mehr, mehr, mehr“ ging Qualität vor Quantität. Das merkt man den Teilen auch heute noch an und oft gilt: je älter, desto hochwertiger. In den meisten Stücken steht noch drin, wo die Sachen produziert wurden. In einem meiner Pullover stand zum Beispiel mal „Made in Western Germany“ – womit wir schon wieder fast beim „Geschichte(n) tragen – Punkt wären…

Originals first:

Modetrends wiederholen sich alle paar Jahrzehnte. Warum sollte man also beispielsweise nicht eine original Schlaghose / „Flared Jeans“ aus den 70ern tragen sondern eine billige Kopie vom Textilschweden? Wenn’s der gleiche Style ist, fährt man mit den Original-Teilen doch noch viel besser.

Spaß:

Vintage Shopping macht einfach nur Spaß. Während ich mich in einigen Boutiquen und Läden oft beobachtet und vor allem manchmal auch ein bisschen schlecht fühle, wenn ich nichts anprobiere oder mitnehme (Jaja, totaler Quatsch, ich weiß…), geht’s mir da bei Vintage Stores total anders. Egal wo in Deutschland (oder auf der Welt) man ist – oft kommt man in’s Gespräch mit Verkäufern oder anderen Käufern, tauscht gegenseitig Tipps aus und ist irgendwie durch die Liebe zum Vintage Shopping miteinander verbunden.

Selbst wenn man trölf Milliarden Klamotten anprobiert und am Ende einfach nichts gefällt oder passt, ist es nie unangenehm – handelt es sich doch immer um Einzelstücke und auch einzelne Größen, die dann einfach Glücksmäßig zu dir kommen wollen müssen.

Es ist oft ein gemütlicheres Shoppen und jeder Besuch eines Vintage Stores eine kleine Reise durch die Geschichte. Egal ob Freunde, Familie oder Partner – bei Städte-Trips ist die Bereitschaft, mit mir in den hundertsten (naja, sagen wir elften) Vintage Store zu laufen, um einiges höher, als nochmal einen Fuß in ein normales Geschäft zu setzen – einfach, weil der Fun-Faktor für alle Beteiligten höher ist und man, selbst wenn man gar nicht fündig wird, trotzdem meist einen Über-Kracher von der Stange hochhält und loskichert, die Mama sich an alte Zeiten erinnert oder der Anblick von alten Buffalos einem selbst die (Un)Endlichkeit von Modetrends und den Dehnbaren Begriff von „Mode-Geschmack“ vor Augen führt.
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Haut rein:

Die Haut ist unser größtes Organ – und doch lassen wir ganz schön viel Quatsch an sie heran. Brandneue Klamotten landen zum Beispiel oft direkt von der Stange am Körper. (Ein Drittel aller Chemikalien weltweit endet in der Kleidung!) Dabei können sich zum Beispiel durch Schwitzen beim Tragen die Schadstoffe aus der Kleidung lösen und auf die Haut oder in den Körper gelangen und zu allergischen Reaktionen führen (mehr dazu hier).

Das gilt nicht nur für Teile, auf der „vorm ersten Tragen waschen“ steht. Kinderkleidung sollte man übrigens vorm ersten Tragen möglichst mehr als einmal waschen.

Enough Bad News – Vintage-Stücke dürften jedem Toxikologen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, da aus ihnen auf jeden Fall bereits jeder böse Schadstoff und jede noch so fiese Chemikalie herausgespült worden ist!

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Schatzsuchen-Spirit:

Die Sache ist ja die: Manche mögen ihr Essen auf dem Silbertablett serviert, andere gehen lieber erstmal Pilze im Wald suchen. Während ich mich beim Essen immer für’s Silbertablett entscheiden würde, (2017 wird alles anders, I promise…) kommt die Sammlerin und Jägerin bei mir in Punkto Vintage Sachen raus. Klar liebe ich gut sortierte und geschmackvolle Vintage-Läden. Und verstehe auch, dass die Sachen in den Läden ihren Preis haben. Doch genauso liebe ich auch die etwas chaotischen, nicht wirklich schicken Second-Hand Stores (am besten in der Kleinstadt), in denen es, zugegebenermaßen oft zwischen einigem eher unsexy Zeug, noch richtige Vintage Schätzchen zu finden gibt! Zu Preisen, von denen man in der Großstadt wirklich nur träumen kann.

Hä? Gibt’s da einen Unterschied zwischen Second Hand und Vintage?

Yes! Den gibt’s! Doch was ist eigentlich genau der Unterschied zwischen Second Hand und Vintage? Die Begriffe werden oft wild durcheinander gewürfelt, um Teile, die „preloved“, also bereits von einem Vorgänger mit Liebe getragen, wurden, zu beschreiben.

ZUM BEGRIFF VINTAGE:

Das Wort “Vintage” bezeichnet in der Weinkunde den Jahrgang oder die Lese eines Weines – und – davon abgeleitet – einen besonders guten Jahrgang bzw. einen besonders erlesenen Wein. Von diesem Begriff leitet sich vermutlich auch die Verwendung des Wortes in der Mode ab, denn je älter und seltener ein Wein, desto wertvoller ist er.

Übersetzt wird das Wort „Vintage“ mit „alt (modisch)“, „klassisch“, „erlesen“, „Jahrgang“ oder „selten“. Kleidung wird als Vintage bezeichnet, wenn sie Indikatoren für eine bestimmte Zeit, ein Jahrhundert oder kulturelle Ereignisse sind und somit für eine bestimmte Epoche „stehen“. Wenn von Vintage Kleidung die Rede ist, geht es meistens um Kleidung, die aus den Jahren zwischen 1930 und 1970/1980 stammt und oftmals Designerware ist oder die zumindest eine gewisse Wertigkeit vorzuweisen hat (Alles was vor 1920 entstanden ist, gilt übrigens eher als „antik“). So etwas wie einen geschützten Begriff für „Vintage“ gibt es allerdings nicht, weshalb Leute den Begriff gern ausdehnen oder für völlig andere Zwecke nutzen. Auch in der Interior-Szene werden auf alt gemachte Möbel gerne als Verkaufsargument mit „Vintage“ betitelt, um mehr Kohle rausschlagen zu können.

ZUM BEGRIFF SECOND HAND:

„Second Hand“ bezeichnet ganz einfach, wie der Name schon sagt, ein Teil, das schon einen Vorbesitzer hatte und von diesem in die „zweite Hand“ gegeben wird. Egal, ob aus den 50ern oder von vorgestern – das Stück wurde schon einmal getragen  und ist demnach ein „Second Hand“ Teil. Wenn es sich bei diesem Kleidungsstück nun auch noch um ein hochwertiges Designer-Piece handelt, ist es nicht nur als Second Hand, sondern auch als Vintage Teil zu bezeichnen. Handelt es sich um ein Pailetten-Kleid aus der vorletzten Saison vom Fast Fashion Moderiesen, hat das nichts mit dem eigentlichen Begriff von „Vintage“ zu tun.

So. Ich hoffe, dass ich ein wenig Licht ins manchmal dunkle Vintage-Versum bringen konnte!

Hier geht’s erstmal zu den

VINTAGE OUTFIT DETAILS:
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Mantel: Vintage, von Ritual Vintage (aus New York) ECO/*ca. 250€*

Pullover und Jeans: Vintage, von Mankii Vintage (aus Berlin) ECO/*shame on me, ich hab die Preise vergessen. Beides jeweils zwischen 40 und 60€*

Schal: Unisex, von Frida Feeling. 60% Baumwolle, 40% Viskose. Fair hergestellt in Nepal. VEGAN/SOCIAL/*19,90€*

Sonnenbrille: Von Dick Moby (schon aus einer älteren Kollektion, fair hergestellt in Italien und aus Bio Acetat) VEGAN/ECO/SOCIAL/*neue Modelle zwischen 165€ und 179€*

Tasche: Von Beliya Bags (schon aus einer älteren Kollektion, fair hergestellt in Europa und aus Leder-Restbeständern) ECO/SOCIAL/*ähnliche Modelle zwischen 149 und 299€*

Ring: Von Folkdays, aus alten Bombenhülsen des Kambodschanischen Bürgerkriegs. Fair hergestellt in Kambodscha. VEGAN/ECO/SOCIAL/*45€*

Schuhe: Von Onegroundfootwear, fair hergestellt in Spanien. SOCIAL*ca. 203€*

 

Mehr Vintage/Second Hand Looks von mir:
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Und für noch mehr Vintage und Second Hand Fashion- Inspirationen solltet ihr unbedingt diese Blogs auschecken, die des öfteren über Vintage-Lieblinge schreiben…

At/Least // Jäckle und Hösle  // Kim goes Öko // Kunstkinder Mag // Made of Stil // Heylilahey // What Pixies Wear

… aber auch die anderen Supergirls vom FairFashionSquad haben hin und wieder wundervolle Vintage-Schätzchen am Start.
So stay tuned, slow down and fashion up.

xxx

Wiebke

 

Lametta im Herzen – Barcelona Part III mit Onimos / Outfit

Leute! Vor fast genau 2 Monaten ging’s für mich ab nach Barcelona. In den letzten Wochen hab ich euch 2 durch-die-City-schlender-Looks gezeigt; heute kommt ein Festival Outfit!

Denn das Primavera Sound Festival war der eigentliche Grund, warum wir uns auf den Weg nach Barcelona gemacht haben.

Und wann passt ein Shirt, auf dem „Lametta“ steht, besser als bei 27 Grad Sonnenschein?! Richtig: Nur eventuell beim vorweihnachtlichen Loriot Binge Watching Abend mit den Besten.

Fair Fashion Outfit auf dem Modeblog Sloris mit T-Shirt von ONIMOS Clothing, second Hand Rock und Tasche, Ethletic Schuhen und Dick Moby Sonnenbrille in Barcelona aufs Primavera Festival!

Heute möchte ich euch eine kleine Geschichte rund um’s T-Shirt erzählen, und die hat Lametta im Herzen.

Als Birgit Fischer, die Frau hinter ONIMOS, mich anschrieb und fragte, ob ich nicht Lust hätte, ihre frohe Botschaft auf Sloris zu teilen, war ich entzückt – na klar hatte ich Lust! Und hab mich sehr darauf gefreut, das Lametta-Shirt endlich auf dem Festival ausführen zu können.

Birgit war mir schon vorher bereits rein virtuell von Grund auf sympathisch – hat sie doch das gemacht, wovon ich schon eine ganze Weile lang träume: Einen coolen Laden, in dem es selektierte Second Hand Schätze gemixt mit Slow Fashion Teilen gibt. Keine Rede von „Öko“, nirgendwo ist Grün zu sehen. ONIMOS macht Spaß.

“Ich habe ONIMOS als richtige Marke aufgebaut, nicht einfach nur als einen Laden, der ein Logo trägt.”

Das merkt man ihm an, dem ONIMOS-Spirit. Damit hat Birgit etwas geschafft, woran sonst so viele (Slow) Fashion Stores scheitern: eine Marke aufgebaut, die einen klaren Wiedererkennungswert hat und sich easy multiplizieren lässt – das Konzept also auch in anderen Städten super denkbar wäre.

Fair Fashion Outfit auf dem Modeblog Sloris mit T-Shirt von ONIMOS Clothing, second Hand Rock und Tasche, Ethletic Schuhen und Dick Moby Sonnenbrille in Barcelona aufs Primavera Festival!

Die Frau hat Bock und auch Bock etwas zu verändern. Bzw. anders zu machen. Auf Crowdfunding hat sie verzichtet, das Ding aus eigener Kraft großgezogen und gleich mit ihrer eigenen ONIMOS Clothing Kollektion noch einen draufgesetzt. Bisher besteht die Kollektion hauptsächlich aus einer Reihe von Print-Shirts, wie z.B. meinem Lametta-Shirt. Für die Kollektion gibt es keine Regeln: Birgit arbeitet nicht nach dem typischen halbjährlichen Kollektionsrhythmus. Zeitlose Designs sind ihr wichtig. Daher wird die bestehende Kollektion durch weitere Modelle erweitert, nicht von einer neuen abgelöst.

Fair Fashion Outfit auf dem Modeblog Sloris mit T-Shirt von ONIMOS Clothing, second Hand Rock und Tasche, Ethletic Schuhen und Dick Moby Sonnenbrille in Barcelona aufs Primavera Festival!

Den Standort Augsburg für einen Laden wie ONIMOS zu wählen hätten wohl viele als „gewagt“ bezeichnet – doch #birgitdidntcare und hat’s einfach gemacht. Der Erfolg gibt ihr Recht:

“Wir bekommen Besuch von Leuten aus allen möglichen Städten, die extra für ONIMOS nach Augsburg fahren. Den Online Shop erreichen Bestellungen aus ganz Deutschland – viele aus Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig usw.”

Besonders für ONIMOS ist wohl auch die spezielle Auswahl, die es an Secondhand und Vintage-Teilen gibt. Modetrends spielen beim Einkauf der Produkte aber keine große Rolle:

“Trends interessieren mich nicht besonders. Vor allem nicht beim Einkauf meiner Produkte. Ich berücksichtige gerne die Wünsche meiner Kunden, kaufe am Ende aber nur, was mich persönlich überzeugt und ich auch selbst tragen würde.”

Fair Fashion Outfit auf dem Modeblog Sloris mit T-Shirt von ONIMOS Clothing, second Hand Rock und Tasche, Ethletic Schuhen und Dick Moby Sonnenbrille in Barcelona aufs Primavera Festival!

Wer eins dieser überzeugenden Teile via Instagram, Facebook oder Snapchat erspäht, kann übrigens auch über Social Media ganz einfach in Kontakt mit ONIMOS treten und so sein neues Lieblingsteil shoppen. Birgit selbst hat früher super viel Vintage gekauft, mittlerweile sind immer mehr Teile von Fair Fashion Brands dabei. Was sie in der Branche allerdings noch vermisst:

“Ich vermisse mehr Streetwear für ein jüngeres Publikum. Mein Eindruck ist, dass zu viele Slow Fashion Labels auf einen offensichtlichen Öko-Look setzen.”

Auch zur teilweise heiß diskutierten Frage: „vegan vs. second Hand Leder“ hat sie eine klare Antwort:

“Ich halte es nicht für besonders ökologisch Second Hand Leder abzulehnen. Vielmehr ist es doch Ressourcenverschwendung vegane Sachen zu kaufen, die neu produziert werden müssen, während riesige Mengen langlebiger Lederteile bereits existieren.”

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Wer jetzt noch kein Lametta im Herzen und Bock auf einen Augsburg-Ausflug hat, für den hat Birgit noch einen Spot in der Stadt parat, den sich, neben dem ONIMOS Store, jeder Besucher mal anschauen sollte:

“Auf jeden Fall das Textilviertel. Augsburg ist historische Textilstadt und im Bayerischen Textil- und Industriemuseum (tim), das ihr unter anderem im Textilviertel findet, zeigt sich deren Modegeschichte von etwa 1700 bis heute.”

Momentan gibt’s übrigens im Augsburger Store noch bis zum 6. August die ONIMOS-Aktion “Stopf dir die Tüten voll!” , in der man sich eine ONIMOS Tüte für schlappe 15€ voll machen kann.
Und hier gibt’s das ganze als Überraschungs-Tüte online zu bestellen!

Sucht euch euren Lieblings-Kanal aus, um ONIMOS zu folgen: 
Shop //  Instagram // Facebook // Snapchat: ONIMOS // YouTube

Birgit, vielen Dank für das schöne Shirt! <3

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Outfit Details:

Sonnenbrille: Dick Moby // fair hergestellt in Italien und aus Bio Acetat

T-Shirt: Onimos Clothing Kollektion // sweatshop-free produziert in Downtown, L.A., gedruckt wird ökologisch zertifiziert nach dem GOTS.

Rock: Holala! Vintage Clothing, Barcelona // Second Hand

Gürteltasche: Second Hand aus der Heimat

Slip Ons: Ethletic // Obermaterial und Futter: 100% Organic Cotton aus Indien (Fairtrade zertifiziert) , Sohle und alle Gummiteile: Kautschuk aus Sri Lanka. Die Slip-Ons werden fair in Sialkot, Pakistan, hergestellt.

Ring: Dogeared Jewelry via asossymbolsmall // Handmade in den USA.

Running with the wolves – Barcelona Part II mit Leotie Lovely, ILIA + Lipcote

Schwupp- da ist es schon, das zweite Outfit aus dem Barcelona Urlaub.
(Zu Part I geht’s hier!)

Slow Fashion Outfit mit Leotie Lovely Clutch, Second Hand Rock und Gürtel, Armed Angels Top, Maas Natur Espadrilles, Ilia Lippenstift und Lipcote

Am zweiten Tag in Barcelona sind wir durch das wunderschöne Viertel “El Born” gelaufen, quasi das Schanzenviertel Barcelonas, in dem die hippen Kids in der Sonne sitzen und an ihren Start Ups arbeiten (oder sich vielbeschäftigt das 104. paar Sneaker bestellen).

Wir sind mit der U-Bahn beim Arc de Triomf ausgestiegen – und auf dem Weg nach El Born über dieses bunte Flecklein Erde gestolpert, das irgendwie ganz gut zum Outfit gepasst hat. That’ s the story of how I met this floor.

Slow Fashion Outfit mit Leotie Lovely Clutch, Second Hand Rock und Gürtel, Armed Angels Top, Maas Natur Espadrilles, Ilia Lippenstift und Lipcote

Einige Sachen kennt ihr vielleicht schon von Instagram – schließlich hab ich lange darauf gewartet, endlich die rosa Glitzer-Espadrilles  und meine neue Leotie Lovely Clutch ausführen zu können.

Slow Fashion Outfit mit Leotie Lovely Clutch, Second Hand Rock und Gürtel, Armed Angels Top, Maas Natur Espadrilles, Ilia Lippenstift und Lipcote

Was ihr aber nicht so von mir kennt ist Lippenstift! Ich bin ja eher der Typ Beauty-Muffel, behandle meine Nägel beim Lackieren so wie ein 3-jähriger ein Mandala für Gymnasiasten der Oberstufe und schlafe lieber etwas länger, statt irgendwelche Schmink-Orgien im Bad zu veranstalten.

Den ILIA Lippenstift wollte ich aber trotzdem gern testen, da ich schon super viel Gutes von der Naturkosmetik-Marke gehört hatte. Ich habe mir die Farbe “In my Room” ausgesucht –  eine schöne, unaufdringliche Farbe für den Sommer und auch wunderbar außerhalb meines Zimmers tragbar, wie ich finde. ;) Das Gehäuse des Lippenstifts ist übrigens aus recyceltem Aluminium!

Slow Fashion Outfit mit Leotie Lovely Clutch, Second Hand Rock und Gürtel, Armed Angels Top, Maas Natur Espadrilles, Ilia Lippenstift und Lipcote

Fixiert hab ich den Lippenstift mit dem Lipcote. “Lackierst du dir jetzt hier noch die Nägel??!” Fragte mein Freund, als ich das Fläschchen rausholte. Das war natürlich Quatsch, wobei der Lipcote auf den ersten Blick wirklich auch als Nagellack durchgeht. Und es vom Prinzip her auch ähnlich wie bei den Nägeln ist: Der Lipcote dient quasi als “Überlack” des Lippenstifts, damit dieser länger hält. Beim ersten Auftragen des Lipcotes haben meine Lippen kurz etwas gebrannt – danach ist er super schnell eingezogen und hat echt gut dafür gesorgt, dass der Lippenstift lange hält und sogar nach 2 Kugeln Eis noch etwas von der Farbe übrig war :D

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Auch nach dem Urlaub hab ich den Lippenstift schon ein paar Mal getragen – Auf der ILIA Homepage habe ich allerdings mittlerweile schon die Lipstick Crayons entdeckt, die ich Faultier mir jetzt bald mal zulegen und wahrscheinlich tausend Mal so oft nutzen werde. <3
Einige ILIA Produkte gibt’s übrigens auch bei amazingy.

Slow Fashion Outfit mit Leotie Lovely Clutch, Second Hand Rock und Gürtel, Armed Angels Top, Maas Natur Espadrilles, Ilia Lippenstift und Lipcote

Slow Fashion Outfit mit Leotie Lovely Clutch, Second Hand Rock und Gürtel, Armed Angels Top, Maas Natur Espadrilles, Ilia Lippenstift und Lipcote

Outfit Details:
Sonnenbrille – Dick Moby Amsterdam – fair hergestellt in Italien und aus Bio Acetat // Top – Armedangels – Fair hergestellt in Portugal und aus Organic Cotton // Clutch – Leotie Lovely – Fair hergestellt in England und Frankreich. Hergestellt aus Vintage-Material, das Holly Rose in der Wüste Arizonas entdeckt hat. // Rock und Gürtel – Secondhand  // Armband (ist eigentlich eine Kette) – Eve & Adis – Fair hergestellt in Deutschland // Espadrilles – Grand Step Shoes via Maas Natur – Fair hergestellt in Europa. Aus Leinen, 1% PU, Jute, Baumwolle und Naturkautschuk // Lippenstift – ILIA – Naturkosmetik, nicht vegan // Lipcote Lipstick Sealer // Nagellack – Alterra “Rock the 50s Pastel Peach” (5 free)

Slow Fashion Outfit mit Leotie Lovely Clutch, Second Hand Rock und Gürtel, Armed Angels Top, Maas Natur Espadrilles, Ilia Lippenstift und Lipcote    Slow Fashion Outfit mit Leotie Lovely Clutch, Second Hand Rock und Gürtel, Armed Angels Top, Maas Natur Espadrilles, Ilia Lippenstift und Lipcote

Vielen Dank an Leotie Lovely, ILIA, Lipcote und Maas Natur für die schönen Sachen! <3

Boyfriend Shirt-Boredom/ Outfit

Puh! Leute. Ganz ehrlich: Ich bin ganz schön erleichtert, denn endlich haben wir schönes Wetter und langsam kommt der SOMMER! :)
Ich habe nämlich wenig bis gar keine Lust mehr auf diese ständigen Jeans-Sneaker-Bluse-Pullover-Mantel-kannsnichtnochetwasmehrzwiebellooksein-esistsokalt-unddannwiedersowarm-ohneejetzthabichmeinenschalvergessen-Outfits. Wie dieses hier! Haha. Hoffen wir, dass es erstmal das letzte seiner Art hier ist und ich die Mäntel bald komplett in den Sommerschlaf schicken kann! ;-PBoyfriend Shirt Acne Studios Second Hand Vintage Mode Fair Fashion Sloris
Von meiner Herbst/Winter-Garderobe bin ich schon so genervt und gelangweilt, dass ich mich regelmäßig am Kleiderschrank meines Freundes bediene. So wie hier: Hemd und Sonnenbrille habe ich einfach mal auf meine Seite des Schranks wandern lassen… ;)
Boyfriend Shirt Acne Studios Second Hand Vintage Mode Fair Fashion SlorisBoyfriend Shirt Acne Studios Second Hand Vintage Mode Fair Fashion Sloris
Ansonsten trage ich viel Second Hand: Der Mantel ist ein ganz alter von meinem Papa, den Ring hat mir meine Omi geschenkt (die wird heute übrigens 90! Happy Birthday, liebe Oma <3) , die Kette gab’s für 2€ beim Pick & Weight in der Schanze und die Aigner-Tasche habe ich noch zu hannoveraner Zeiten im Fairkauf geschossen.
Die Jeans ist von Nudie Jeanssymbolsmall und die Sneaker immernoch von Veja. ;)Boyfriend Shirt Acne Studios Second Hand Vintage Mode Fair Fashion SlorisBoyfriend Shirt Acne Studios Second Hand Vintage Mode Fair Fashion Sloris
Hemd und Sonnenbrille sind schon so 2,3 Jahre alt– Hemd von Acne Studios (Mitglied der FairwearFoundation) und die Brille von Retrosuperfuture (handmade in Italy) !

Hier gibt’s heute also nix neues, bloß viel altes und ein paar “geliehene” Sachen…
Ende Mai geht’s aber endlich für mich in den Urlaub: eine Woche ab nach Barcelona- mit Besuch vom Primavera Sound Festival! Ich kann es kaum erwarten, juchhuuu! Spätestens dann gibt’s hier auch endlich mal wieder etwas Sommer-Feeling auf dem Blog. Und vielleicht mal wieder etwas Farbe. Obwohl das Rosa und Grün jetzt ja auch schon richtig bunt sind, vergleichsweise zu 98% meiner Outfits hier… Hachja, verzeiht! ;)

Wie Peter Lustig jetzt sagen würde:Jetzt kommt ja eh nichts mehr, also abschalten.
Genießt den wunderbaren Sonn- und Muttertag!
Und an alle Mamis da draußen: Alles Liebe zum Muttertag! <3

Big Trends, small Brands: Karo!

Auch wenn ich den Sommer vermissen werde: Am Wochenende habe ich es bereits genossen, ohne das Gefühl, draußen etwas zu verpassen im Bett zu liegen, in Zeitschriften herumzublättern und mir die Trends für Herbst und Winter anzuschauen.
Wie hier schon einmal erwähnt, ist das mit den Trends ja so eine Sache. Beim Herumstöbern bin ich aber auf ein paar sehr klassische Trends gestoßen, die in der Mode immer wieder kommen und sich der Kauf eines Lieblingsteils daher allemal lohnen: Das gute, alte Karo-Muster zum Beispiel.
SLORIS_Big_Trends_small_Brands_Designer_Vogue_Plaid_EInleitung
Ob bei Marc Jacobs, Maison Margiela, Fay, Acne, Miu Miu, Erdem, Altuzarra, Vivienne Westwood oder Haider Ackermann: Dem klassischen Muster wird man in der kalten Jahreszeit wohl wieder häufiger begegnen.

Heute gibt’s 3 der Designer-Looks nachgestylt:SLORIS_Big_Trends_small_brands_fay_Look_01
Outfit #1 ist das wohl am Alltagstauglichsten und ein echtes Wohlfühl-Outfit (es ähnelt auch am meisten meinem Outfit, das ich euch hier letzte Woche schon vorgestellt habe).
Pullover: MARITA Strickpullover von Armedangels, 100% Organic Cotton (GOTS zertifiziert). VEGAN/ECO/SOCIAL/*69,90€*
Bluse: „Zoe“ Shirt in Eco-White von People Treesymbolsmall. 100% Organic Cotton, fair in Indien hergestellt. VEGAN/ECO/SOCIAL/ *75€*
Rock: Unbedingt im Secondhandladen um die Ecke schauen, da gibt’s fast immer Karo-Röcke, wie zum Beispiel den hier von Beyond Retro für ca. 27€.
Tasche: Auch bei Taschen lohnt es sich, die Vintage-Läden zu durchstöbern. Beyond Retro, ca. 42€.
Cut-Out-Boots: Die veganen Boots mit Schnallen von Will’s Vegan gibt’s für 114€. (VEGAN/SOCIAL)SLORIS_Big_Trends_small_brands_Marc_Jacobs_Look_02
Outfit #2: Bei diesem Look bin ich etwas in eine Traumwelt abgedriftet und habe ein Wunsch-Outfit kreiert: 580€ Acne Bootssymbolsmall (SOCIAL), 515€ Stella Mc Cartney Taschesymbolsmall (VEGAN/SOCIAL) und ein Gürtel für 99,90€ von Deepmello (ECO/SOCIAL) – dagegen sind das 29,95€ Nudie Jeans Armbandsymbolsmall (SOCIAL) und das Kleid von People Treesymbolsmall (VEGAN/ECO/SOCIAL) für 129€ richtige Schnäppchen, oder?! ;)
(Bei PeopleTree zahlt ihr 129€+4,20€ Versand=133,20€ plus evtl. ca. 8€ Rückversand. Bei asos.desymbolsmall 135,99€ mit kostenlosem Versand und Rückversand.)
SLORIS_Big_Trends_small_brands_Maison_Margiela_Look_03
Outfit #3: Jetzt wird’s etwas crazyyy – Maison Margiela versucht sich am Muster-Mix Deluxe. Ich würde das wohl niemals so tragen, aber irgendwie hat mir das Bild gute Laune gemacht – vielleicht hat es mich auch ein bisschen in Karnevals-Stimmung versetzt… ;)
Wenn man es aber mal probieren will, findet man auch für diesen Look mit Glück etwas im Secondhandladen. Den Mantel habe ich bei Beyond Retro entdeckt (ca. 61€) , das Tuch bei Mädchenflohmarktsymbolsmall (4€). Den Rollkragenpulli gibt’s bei People Treesymbolsmall (VEGAN/ECO/SOCIAL/*49€*) und den Karo-Rock bei Laniussymbolsmall (SOCIAL/*99,90€*). Der Gürtel ist von Will’s Vegan und die Schuhe von Noah Italian vegan shoes. (Beides VEGAN/SOCIAL, Gürtel 51€, Schuhe 154€).

Quelle der Designer-Runway-Bilder:VOGUE.COM

Karo und Kuschel / Outfit

Der Sommer ist definitiv meine liebste Jahreszeit. Über den Herbst, den wir hier bisher hatten, kann man sich aber auch nicht beschweren: Sonnenschein, buntes Laub und nur-mit-Pulli-rausgeh-Wetter! SLORIS_Outfit_Karo_Rock_Lanius_Pullover_Dick_Moby_Beliya_02
Endlich konnte ich jetzt auch wieder meinen Karo-Rock aus dem Schrank kramen, den ich letztes Jahr bei Vintage & Rags, einem super sortierten Secondhandladen mit, wie ich finde, für Hamburg noch fairen Preisen, gefunden habe (der Rock hat 25€ gekostet).
SLORIS_Outfit_Karo_Rock_Lanius_Pullover_Dick_Moby_Beliya_01
Kombiniert mit Lieblings- Kuschelpulloversymbolsmall aus 100% Schurwolle (aus kontrolliert biologischer Tierhaltung in Australien und fair hergestellt in Bulgarien) von LANIUS und dem bewährten Trio: Dick Moby Sonnenbrille, Beliya “Grace” Tasche und Acne “Colt” Bootssymbolsmall.
Andere Modelle von Dick Moby und die Tasche in beige gibt’s übrigens auch im gloresymbolsmall Onlineshop, da zahlt ihr einmalig 4,95€ Versand :)SLORIS_Outfit_Karo_Rock_Lanius_Pullover_Dick_Moby_Beliya_03

 

4 Teile, 30 Tage: Ein Monat Kleiderei

– Kleide-was?!

Wie ihr vielleicht schon bei Instagram oder Facebook gesehen habt, habe ich seit kurzem ein Abo bei der Kleiderei. Das ist nicht etwa ein Zeitschriften-Abo und auch mit Kleiderkreisel hat es nichts zu tun: “Kleiderei” kommt vielmehr von “Bücherei” – Bei der Kleiderei kann man sich also Klamotten ausleihen! Das hört sich doch traumhaft an, oder?!

– So funktioniert’s

Für 34€ im Monat (inklusive Hin- und Rückversand) kann man sich jetzt 4 Teile aussuchen, die man für einen Monat sein Eigen nennen darf. (Man kann diese 4 Teile auch einfach für einen weiteren Monat verlängern, für einzelne Teile geht das aber leider nicht.)
Findet man keine 4 Teile, kann man auch weniger bestellen bzw. den curated borrowing Service nutzen: das Paket wird dann einfach mit Sachen aufgefüllt, die zu dir passen. Damit die Sachen möglichst gut zum Typ passen, kann man einen Test beantworten mit Fragen wie “Welche ist deine Lieblingsstadt“?
Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
Wenn Sachen, die man gerne ausleihen würde, vergriffen sind, kann man sich für eine Benachrichtigungs-Mail anmelden.
Hat man seine Lieblingsteile ausgewählt, kommen die Klamotten per Post nach Hause – natürlich mit dem Go Green Versand der DHL.

– Mein Paket

In dem Päckchen lag neben den vier Sachen auch noch eine süße, handgeschriebene Postkarte und ein Blonde Magazin: wie schön, dass Zeit für solch nette personalisierte Zeilen ist! Erst als ich ins Paket guckte, wurde mir bewusst: Es ist alles so schwarz-weiß! Ich hatte mir zwei weiße und zwei schwarz-weiße Sachen ausgesucht:
Das Top Zuzsaden Pullover Almina, das Top Mary  und den Blazer Justina.
Die Sachen waren alle super in Schuss. In einer Blazer-Tasche fand ich ein altes Taschentuch, aber da es schon mindestens ein Mal durchgewaschen wurde, wusste ich wenigstens sicher, dass er frisch gewaschen war ;-P Also gar kein Ding. Kann ja auch mal passieren, wenn man sich etwas bei einer guten Freundin ausleiht.

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3 der 4 Teile waren übrigens vom großen Schweden, der weiße Pullover war von Rodebjer. (Mit Ausnahme von Designerware sieht man übrigens online vorher nicht, von welcher Marke die Sachen sind).

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Am meisten getragen habe ich eindeutig den Blazer. Ich trage sonst sehr sehr selten Blazer, aber dieser hier ist ja sehr leger geschnitten und gefiel mir echt ganz gut. Und passt super zu meinem Graustufen-Kleiderschrank. Hehe.

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!

Hier trage ich ihn mit einem weißen T-Shirt von People Tree (das ist ähnlich), dem schwarzen Lederrock von Wini Vintage aus Amsterdam (hier habe ich schon einmal Alternativen vorgestellt) , Punkte-Strumpfhose von Swedish Stockings und meinen Veja-Tretern. Ohrringe, Armband und Ring sind auch von People Tree.

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
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Knapp vom Blazer gefolgt kommt das gestreifte Top mit Nieten. Das habe ich super gerne vor allem abends getragen; zu Sneakers oder hohen Boots.

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!

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Oh Flausch, oh Flausch, dir werde ich hinterher trauern: der Pulli von Rodebjer hat eine Superflauschecke!!! Ich bin großer Fan. Und fand auch zu diesem Pulli die Lederrock-Punkte-Strumpfhosen-Kombi schön. Hier mussten aber dann die Colt Boots von Acne her.

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Mein “Fehlkauf” war definitiv das Top. Ich hatte es öfter morgens an, habe es aber immer wieder ausgezogen und mich umentschieden. Ein Mal hatte ich es dann doch an, aber mich einfach unwohl gefühlt. Es hat tierisch aufgetragen und mir eine komische Form gemacht. Guido würde sagen: “Es tut nichts für sie!” Daher bin ich in diesem Fall sehr froh, dass es einfach weg ist aus dem Schrank. ;-)

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– Mein Fazit nach einem Monat Kleiderei im Test:

  • Für die Kleidergrößen S und M gibt’s auf jeden Fall eine fette Auswahl! Bei XS musste ich schon etwas länger suchen.
  •  Gerade für Leute, die nicht in einer Großstadt wohnen, ein Paradies! Für die 34€ kann man sich in jedes Dorf monatlich vier neue Teile ordern. Das finde ich schon richtig cool. Und da es auch noch nachhaltig gedacht ist, hätten mir meine Eltern zu Teenager-Zeiten bestimmt “gerne” so ein Abo bezahlt… ;)
  •  Es ist toll, dass man sich so einfach ausprobieren kann und etwas herumexperimentieren, ohne am Ende den Schrank voller Sachen zu haben, die doch nicht zum Typ passen. Perfekt zur Stilfindung oder für Mottopartys!
  •  Obwohl alle Sachen gepasst haben, fehlt mir ein bisschen das Anprobieren. Beim online Shopping kann man das nicht passende sofort zurückschicken – das weiße Top musste so gut wie einen Monat in meinem Schrank liegen, bis ich es wieder zurückgeben konnte.
  • Mir kam es so vor, dass ein viel größerer Teil der Sachen verliehen ist und relativ wenig (aber immer noch genug) Zeug zum Ausleihen da ist. Als Alternative wird für diese Fälle aber wie erwähnt das curated borrowing angeboten.
  • Bei der Kleiderei kann man auch einige fair produzierte Teile von lokalen Jungdesignern ausleihen, was ich natürlich super finde. Hoffentlich kommt da noch viel mehr in Zukunft :)

Was soll ich sagen!? Das ist Meckern auf sehr hohem Niveau. Ich habe großen Respekt davor, was die beiden auf die Beine gestellt haben. Ich liebe den Grundgedanken der Kleiderei und hoffe, dass sie weiterhin so gut angenommen wird. Und wächst. Denn all die Dinge, die ich für verbesserungswürdig halte, werden auch in den FAQs thematisiert.

– Mitmachen und Klamotten spenden:
Gut erhaltene Stücke kann man ganz einfach zur Kleiderei schicken; das Porto wird übernommen. So kann man einzelne Teile oder sogar eine ganze Kollektion nach sich benennen lassen, wenn man Bock drauf hat. Yeah. Mehr dazu gibts hier unter #9!