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Black and Gold / Outfit / New York

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Vorm Waldorf Astoria Hotel

Hallooooo! Ja, es gibt mich noch… Und besser spät als nie melde ich mich mal wieder hier zu Wort. Vielleicht habt ihr es mitbekommen – ich war 10 Tage in New York im Urlaub.
Daher gab es hier in den letzten zwei Wochen zwar keine neuen Stories, aber 2 neue Kategorien in der linken Leiste: Unter WHERE 2 SHOP findet ihr eine Liste mit Slow Fashion Shops und Labels und unter WHERE 2 GO gibt’s einen Kalender mit Events rund um Slow Fashion und Design in allen Städten, in denen was los ist.

Hier aber nun endlich die ersten Outfit-Fotos aus New York.

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Irgendwo auf der Fifth Avenue…

Das Wetter war der absolute Hammer und wir sind die meiste Zeit im strahlenden Sonnenschein durch New York spaziert.
Ich hatte für das vermeintlich kalt-regnerische Novemberwetter überwiegend Pullover, Mäntel und Stiefel eingepackt – und bin damit ganz schön ins Schwitzen geraten.
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Meine Füße haben nach dem 5. Tag in den geliebten Chelsea-Boots gestreikt, so dass ich in einem Pop up Store bei den Leder-Sneakers von One Ground Footwear schwach wurde. Designed in New York, hergestellt in Spanien. Läuft!

Dazu trage ich eine unfassbar alte Jeans, einen Rollkragenpullover von People Treesymbolsmall, einen Cardigan von der Kleiderei, die “City Bag” von Denise Roobol und meine DickMoby Sonnenbrille. Der weiße Nagellack ist 5free und von Fabynails.
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Grand Central Station

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Trenchcoat, Turtleneck und ein bisschen Gold / Outfit

Der Sommer ist weg, in 2 Tagen offizieller Herbstanfang und schon bald werden die Uhren wieder umgestellt.
Das Wetter in Hamburg ist trotzdem ganz gut zu ertragen – und auch im Trenchcoat ist es hier noch nicht zu kalt.

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Der ist übrigens von der Kleiderei und daher leider nicht in meinem dauerhaften Kleiderschrank zu Hause. Das Probetragen hat sich in diesem Fall aber definitiv gelohnt und sobald ich den schönen Mantel zurückschicke, werde ich Ausschau nach einem würdigen Nachfolger halten.

Ich hoffe ja auf ein schönes Vintage-Schnäppchen, aber bei Armedangels habe ich auch schon einen erspäht… Für den Übergang sind Trenchcoats einfach perfekt – genau wie das schwarze Rollkragenpulloverkleid von PeopleTreesymbolsmall, das ich schon im letzten Jahr gekauft habe. Momentan kann man es aber noch für 48,98€ (Organic Cotton,VEGAN/ECO/SOCIAL) im Sale zu ergattern :)

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Neu bei  mir zu Hause ist das Schmuckset von KaaLee Berlin. Die Berliner Manufaktur fertigt aus Lederresten von alten Kollektionen (das kleine Label gibt es bereits seit 7 Jahren, alle Reste von Produktionen wurden gesammelt) kleine Schmuckstücke. Für einige Teile wird vegetabil gegerbtes Leder von Ecopell benutzt.

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Ich habe mich für ein Set in Gold Metallicsymbolsmall entschieden – und finde, dass es ganz gut zu dem klassisch-schlichten Look mit Trenchcoat und Turtleneck passt. Von Roségold bis Petrol gibt’s aber vielviel Auswahl, so dass für so ziemlich jeden Farb-Typ etwas dabei sein dürfte. Wer nicht so der Online-Shopper ist, kann sich die Schätzchen übrigens auch im KaaLee- Store in Friedrichshain, in der Niederbarnimstr. 11, ansehen.

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Meine GRACE- Tasche von Beliya war mal wieder dabei; genau wie die Dick Moby Sonnenbrille und meine Acne Colt Bootssymbolsmall. Der Nagellack “Classic Red” ist von Alterra und 5free (5 „typische“ toxische und als gefährlich eingestufte Stoffe, die gerne für Nagellack verwendet werden, sind nicht enthalten).

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Vielen Dank für die schönen Teile, KaaLee! <3

4 Teile, 30 Tage: Ein Monat Kleiderei

– Kleide-was?!

Wie ihr vielleicht schon bei Instagram oder Facebook gesehen habt, habe ich seit kurzem ein Abo bei der Kleiderei. Das ist nicht etwa ein Zeitschriften-Abo und auch mit Kleiderkreisel hat es nichts zu tun: “Kleiderei” kommt vielmehr von “Bücherei” – Bei der Kleiderei kann man sich also Klamotten ausleihen! Das hört sich doch traumhaft an, oder?!

– So funktioniert’s

Für 34€ im Monat (inklusive Hin- und Rückversand) kann man sich jetzt 4 Teile aussuchen, die man für einen Monat sein Eigen nennen darf. (Man kann diese 4 Teile auch einfach für einen weiteren Monat verlängern, für einzelne Teile geht das aber leider nicht.)
Findet man keine 4 Teile, kann man auch weniger bestellen bzw. den curated borrowing Service nutzen: das Paket wird dann einfach mit Sachen aufgefüllt, die zu dir passen. Damit die Sachen möglichst gut zum Typ passen, kann man einen Test beantworten mit Fragen wie “Welche ist deine Lieblingsstadt“?
Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
Wenn Sachen, die man gerne ausleihen würde, vergriffen sind, kann man sich für eine Benachrichtigungs-Mail anmelden.
Hat man seine Lieblingsteile ausgewählt, kommen die Klamotten per Post nach Hause – natürlich mit dem Go Green Versand der DHL.

– Mein Paket

In dem Päckchen lag neben den vier Sachen auch noch eine süße, handgeschriebene Postkarte und ein Blonde Magazin: wie schön, dass Zeit für solch nette personalisierte Zeilen ist! Erst als ich ins Paket guckte, wurde mir bewusst: Es ist alles so schwarz-weiß! Ich hatte mir zwei weiße und zwei schwarz-weiße Sachen ausgesucht:
Das Top Zuzsaden Pullover Almina, das Top Mary  und den Blazer Justina.
Die Sachen waren alle super in Schuss. In einer Blazer-Tasche fand ich ein altes Taschentuch, aber da es schon mindestens ein Mal durchgewaschen wurde, wusste ich wenigstens sicher, dass er frisch gewaschen war ;-P Also gar kein Ding. Kann ja auch mal passieren, wenn man sich etwas bei einer guten Freundin ausleiht.

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
3 der 4 Teile waren übrigens vom großen Schweden, der weiße Pullover war von Rodebjer. (Mit Ausnahme von Designerware sieht man übrigens online vorher nicht, von welcher Marke die Sachen sind).

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Am meisten getragen habe ich eindeutig den Blazer. Ich trage sonst sehr sehr selten Blazer, aber dieser hier ist ja sehr leger geschnitten und gefiel mir echt ganz gut. Und passt super zu meinem Graustufen-Kleiderschrank. Hehe.

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
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Hier trage ich ihn mit einem weißen T-Shirt von People Tree (das ist ähnlich), dem schwarzen Lederrock von Wini Vintage aus Amsterdam (hier habe ich schon einmal Alternativen vorgestellt) , Punkte-Strumpfhose von Swedish Stockings und meinen Veja-Tretern. Ohrringe, Armband und Ring sind auch von People Tree.

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
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Knapp vom Blazer gefolgt kommt das gestreifte Top mit Nieten. Das habe ich super gerne vor allem abends getragen; zu Sneakers oder hohen Boots.

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!

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Oh Flausch, oh Flausch, dir werde ich hinterher trauern: der Pulli von Rodebjer hat eine Superflauschecke!!! Ich bin großer Fan. Und fand auch zu diesem Pulli die Lederrock-Punkte-Strumpfhosen-Kombi schön. Hier mussten aber dann die Colt Boots von Acne her.

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
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Mein “Fehlkauf” war definitiv das Top. Ich hatte es öfter morgens an, habe es aber immer wieder ausgezogen und mich umentschieden. Ein Mal hatte ich es dann doch an, aber mich einfach unwohl gefühlt. Es hat tierisch aufgetragen und mir eine komische Form gemacht. Guido würde sagen: “Es tut nichts für sie!” Daher bin ich in diesem Fall sehr froh, dass es einfach weg ist aus dem Schrank. ;-)

Der Kleiderei Test: Kleidung leihen bei der Kleiderei im Abo. sharing is caring - Designermode leihen, etsten und zurück schicken!
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– Mein Fazit nach einem Monat Kleiderei im Test:

  • Für die Kleidergrößen S und M gibt’s auf jeden Fall eine fette Auswahl! Bei XS musste ich schon etwas länger suchen.
  •  Gerade für Leute, die nicht in einer Großstadt wohnen, ein Paradies! Für die 34€ kann man sich in jedes Dorf monatlich vier neue Teile ordern. Das finde ich schon richtig cool. Und da es auch noch nachhaltig gedacht ist, hätten mir meine Eltern zu Teenager-Zeiten bestimmt “gerne” so ein Abo bezahlt… ;)
  •  Es ist toll, dass man sich so einfach ausprobieren kann und etwas herumexperimentieren, ohne am Ende den Schrank voller Sachen zu haben, die doch nicht zum Typ passen. Perfekt zur Stilfindung oder für Mottopartys!
  •  Obwohl alle Sachen gepasst haben, fehlt mir ein bisschen das Anprobieren. Beim online Shopping kann man das nicht passende sofort zurückschicken – das weiße Top musste so gut wie einen Monat in meinem Schrank liegen, bis ich es wieder zurückgeben konnte.
  • Mir kam es so vor, dass ein viel größerer Teil der Sachen verliehen ist und relativ wenig (aber immer noch genug) Zeug zum Ausleihen da ist. Als Alternative wird für diese Fälle aber wie erwähnt das curated borrowing angeboten.
  • Bei der Kleiderei kann man auch einige fair produzierte Teile von lokalen Jungdesignern ausleihen, was ich natürlich super finde. Hoffentlich kommt da noch viel mehr in Zukunft :)

Was soll ich sagen!? Das ist Meckern auf sehr hohem Niveau. Ich habe großen Respekt davor, was die beiden auf die Beine gestellt haben. Ich liebe den Grundgedanken der Kleiderei und hoffe, dass sie weiterhin so gut angenommen wird. Und wächst. Denn all die Dinge, die ich für verbesserungswürdig halte, werden auch in den FAQs thematisiert.

– Mitmachen und Klamotten spenden:
Gut erhaltene Stücke kann man ganz einfach zur Kleiderei schicken; das Porto wird übernommen. So kann man einzelne Teile oder sogar eine ganze Kollektion nach sich benennen lassen, wenn man Bock drauf hat. Yeah. Mehr dazu gibts hier unter #9!