Fashion Revolution

Lieferkettengesetz – warum Freiwilligkeit nicht ausreicht und was du jetzt tun kannst


LIEFERKETTENGESETZ – WARUM FREIWILLIGKEIT NICHT AUSREICHT UND WAS DU JETZT TUN KANNST

Vor 7 Jahren, am 24.04.2013, kamen mehr als tausend Menschen ums Leben, als die baufällige Textilfabrik „Rana Plaza“ in Bangladesch einstürzte. Über 2.000 ArbeiterInnen wurden verletzt. Der mediale Aufschrei war groß – Bilder vom Unglück gingen um die Welt, sorgten international für Trauer. Für viel mehr als das sorgten sie aber leider nicht: denn bisher hat sich fast nichts geändert.

 

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Vor 10 Tagen kamen 7 Menschen bei einem Feuer in einer Jeans-Fabrik in Ahmedabad (Indien) ums Leben. Diese Fabrik war kein heimliches Business, versteckt vor Regierungen und Kontrollen (sogenannten Audits).
Auf der Website schreibt die Fabrik stolz, dass sie eine der größten internationalen Jeans-Fabriken sei. Ihre Kunden: internationale Brands wie Wrangler, Zara, Primark, Ralph Lauren. Die meisten dieser Brands bestreiten nun, in letzter Zeit Geschäfte mit der Fabrik gemacht zu haben. Die Abteilung, in der das Unglück passiert sei, habe hauptsächlich für den lokalen Markt produziert.
Medien zufolge gab es in der Fabrik nur eine einzige Tür – erreichbar mit einer Leiter. Keine Warnanlage, keine Feuermelder.

 

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Die Tatsache, dass es selbst in einer so großen Fabrik keinerlei Sicherheitsvorkehrungen gibt, zeigt, welcher Gefahr die Fabrik-ArbeiterInnen in ganz Indien und vielen anderen Teilen der Welt täglich ausgesetzt sind.

Kann man für einen eiskalt kalkulierten Tod das Wort „Unfall“ benutzen?

Unglücke wie diese passieren immer wieder – erst im Dezember letzten Jahres wurden bei einem Fabrik-Brand in Delhi über 40 Menschen getötet.

Mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen könnte man etwas ändern, Unglücke verhindern, Menschenleben retten. Aber kann man überhaupt noch von „Unglück“ sprechen, wenn Arbeits-, Feuer- und Sicherheitsvorschriften und Bauvorschriften massiv verletzt werden? Kann man für einen eiskalt kalkulierten Tod das Wort „Unfall“ benutzen?

Der Tod eines Fabrikarbeiters ist ca. 13.000 EUR wert

Der Tod eines Fabrikarbeiters ist ca. 13.000 EUR wert:  1 Million INR Entschädigung zahlt die Fabrik den Angehörigen. Geld, das einen Menschen, der zur Arbeit ging und nicht mehr nach Hause kam, nicht zurückbringen kann. Geld, mit dem man vor dem Brand in ein transparentes und rechtsverbindliches Sicherheitsprogramm hätte investieren können. In Inspektion, Sanierung und Schulung der ArbeiterInnen – um das Unfall-Risiko zu minimieren. Und in ein System, in dem sich ArbeitnehmerInnen mit ihren Anliegen an ihren Arbeitgeber wenden können (= ihre Rechte einfordern), ohne Angst vor einer sofortigen Kündigung haben zu müssen. In Löhne, die Existenzen sichern statt schwarzer Zahlen von Fast Fashion Giganten.

Menschenleben sollten keine Variable einer Gleichung sein.

Würde ein Lieferkettengesetz alle Beteiligten mehr Geld kosten als ab und zu ein bisschen Entschädigung für „Unfall“ – Opfer einer Fabrik zu zahlen? Wahrscheinlich. Wer sollte also Interesse daran haben, freiwillig etwas an den Umständen zu ändern, wenn am Ende des Monats weniger Geld dabei rauskommt und es ohnehin niemanden zu interessieren scheint? Wenn selbst in einer so großen Fabrik mit internationalen Brands als Kunden solch offensichtliche Sicherheitsverletzungen unter dem Radar laufen konnten und nicht behoben werden mussten – was sagt uns das über die Qualität der Audits (wenn es überhaupt welche gab)? Was sagt uns das über die bisher in Deutschland und den meisten europäischen Ländern gültige „freiwillige unternehmerische Sorgfaltspflicht“? Wer fühlt sich dafür verantwortlich, wenn niemand dafür zur Verantwortung gezogen wird?

Die Rechnung wird so lange aufgehen, bis wir nicht mehr wegschauen.

Die Antwort ist genauso besorgniserregend wie offensichtlich: Die Rechnung wird so lange aufgehen, bis wir nicht mehr wegschauen. Bis „Freiwilligkeit“ endlich zum Gesetz wird und deutsche Unternehmen dafür haften müssen, wenn bei ausländischen Zulieferern grundlegende Menschenrechte verletzt werden.

Was kannst du tun, bis Politik und Wirtschaft das hinkriegen?

Lieferkettengesetz, Unternehmerische Sorgfaltspflicht, #fairbylaw, fairbylaw Petition, fair by law, Menschenrechtsverletzungen, Fair Trade, Fair Fashion, Nachhaltige Mode, Produktionsbedingungen,

Unterschreibe die Petition fairbylaw und erzähle Familie, Freunden, Mitschülern, Kommilitonen, Mitarbeitern, Gym Buddies, deinem Friseur, deiner Chefin und deinem Babysitter davon. Ein Lieferketten-Gesetz kann Menschenleben retten. Lasst uns gemeinsam Druck auf die Politik ausüben. Zusammen schaffen wir das!

Folge der Clean Clothes Campaign (englisch), der Kampagne für saubere Kleidung, Fashion Revolution (international), Fashion Revolution Deutschland, future fashion forward e.V., femnet, den Fashion Changers, Lisa Jaspers via Folkdays Berlin, Die Konsumentin, sloris ;) und vielen weiteren auf ihren Plattformen & Social Media, um auf dem neusten Stand zu bleiben.

Im April jährt sich das Unglück von Rana Plaza erneut – und international findet die „Fashion Revolution Week“ statt. Vielleicht gibt’s schon eine Gruppe in deiner Nähe, die etwas plant – oder vielleicht hast du Lust, etwas zu starten?! Hier geht’s zur Seite von Fashion Revolution Deutschland. Falls du in Hamburg lebst und aktiv werden willst, kannst du dich auch einfach bei mir melden. :)

Auch durch deinen Konsum kannst du etwas bewirken: Zeig Fast Fashion die kalte Schulter, schau dich mal in Secondhand und Vintage Stores um oder entdecke deinen eigenen Kleiderschrank neu. Nichts dabei? Hier habe ich im Fair Fashion Guide eine Liste von Slow Fashion Brands & Stores, die ich dir ans Herz legen kann. <3

 


Quellenangaben & Lesetipps:
Informationen zum Unglück in Ahmedabad via Clean Clothes Campaign
Mehr Informationen zu Rana Plaza gibt’s zum Beispiel bei Wikipedia
Weiterführende Informationen zum Lieferkettengesetz in Deutschland bei der Süddeutschen Zeitung und News zum aktuellen Stand um das Lieferkettengesetz bei der taz
Website der Initiative Lieferkettengesetz

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Lieferkettengesetz – warum eine freiwillige unternehmerische Sorgfaltspflicht nicht ausreicht und was du jetzt tun kannst // #fairbylaw, fairbylaw Petition, fair by law, Menschenrechtsverletzungen, Fair Trade, Fair Fashion, Nachhaltige Mode, Produktionsbedingungen

Slow Fashion Rabatte im April & Mai

Hey April, Monat der Fashion Revolution Week! In diesem Monat konsumieren wir alle (hoffentlich) besonders bewusst. Vielleicht könnt ihr auch den ein oder anderen Fast Fashion Shopper in dieser Zeit mit einem Rabatt-Code zum ersten Fair Fashion Teil locken?! Who knows. Ich wünsch uns allen einen guten April – und shoppt wie immer consciously :-)

Werbung, da dieser Beitrag Affiliate Links enthält (mit einem symbolsmall markiert, hier mehr Infos)

RECOLUTION, MANDALA, EKN, LANGERCHEN, LANIUS

Für dieses Gutschein-Magazin haben sich 18 tolle Fair Fashion Brands zusammengetan: Rabatte für u.a. recolution, ekn footwear, LangerChen, Mandala, Concrete Jungle und Lanius warten auf euch!  Außerdem gibt’s Prozente für Naturkosmetik bei i+m. Die meisten Rabattcodes sind bis zum 31. Mai 2019 gültig.

 ETHLETIC

Bei ethleticsymbolsmall gibt’s 5€ Rabatt mit dem Code Spring5€ !
Der Gutschein ist für alle Produkte gültig und enthält keinen Mindestbestellwert. Bis 30.04.2019.

STATUS:FAIR

Beim Slow Fashion Onlinestore status:FAIR gibt’s mit dem Code sloris10% auf alles, inklusive SALE-Artikel, 10% Rabatt!


LOVECO SHOP

FÜR NEUKUNDEN(!) gibt’s beim loveco Shopsymbolsmall mit dem Code save5 einen 5€ Gutschein gültig ab 75 EUR Warenkorbwert und mit dem Code save10 einen 10€ Gutschein gültig ab 150€ Warenkorbwert. Auf alle Artikel, auch bereits reduzierte Ware, nicht auf Geschenkgutscheine.

GREEN SHIRTS

Auch bei Green Shirts symbolsmall gibt’s für Neukunden (!) Rabatt: Mit dem Code GS-4932 gibt’s 5€ auf die erste Bestellung. Mindestbestellwert: 29,90€. Bis 20.12.2019 gültig.

DEGREE CLOTHING

Bei degree clothingsymbolsmall gibt’s 20% Rabatt mit dem Code sloris20!
Fair Fashion Gutscheincodes degree clothing recolution waschbaer Fair Fashion Gutscheincodes degree clothing recolution waschbaer

RECOLUTION

Bei recolutionsymbolsmall gibt’s 10% Rabatt auf alles – mit dem Code recowelwg10

 

 

VITE EN VOGUE

Mit dem Code VEV2X18 gibt es 10% auf euren Einkauf beim Online Vintage-Store Vite EnVoguesymbolsmall.
Mindestbestellwert: 50 Euro. Gültig bis zum 31.12.2018
Slow Fashion Rabattcodes Avesu Peopletree Armedangels Code Gutschein Hessnatur

 

WOODLIKE OCEAN

Bei Woodlike Oceansymbolsmall. gibt’s mit dem Code waldmeister15 15% Rabatt auf einen Warenkorbwert ab 50€!
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DAUERHAFT REDUZIERT

MIT ECKEN UND KANTEN

“Mit Ecken und Kanten” gibt Produkten eine zweite Chance, die wegen Sortimentwechsel, Rebranding oder Produktionsfehlern vom regulären Handel ausgeschlossen werden. Dabei sind Produkte aus den Bereichen Fair Fashion, Naturkosmetik und Interior!

SUSLET

Und noch ein Tipp für alle, die im Süden unterwegs sind: Schaut im weltweit ersten nachhaltigen “SUSLET” Outlet mit ausschließlich fair produzierten Marken vorbei!

STUDENTENRABATTE

GREENALITY

Für Studenten gibt’s beim Online-Shop Greenalitysymbolsmall10% RabattDafür ein Kundenkonto anlegen, die Immatrikulationsbescheinigung vorzeigen und nach 24h Rückmeldung bekommen. Easy!
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RECOLUTION

Bei recolutionsymbolsmall gibt’s dauerhaft 10% Rabatt für alle Schüler und Studenten! Dafür beim ersten Bestellprozess ein Kundenkonto anlegen, den Rabattcode Studentenrabatt in’s Feld „Gutscheincode“ eingeben und anschließend Scan/Foto vom Ausweis an mail(at)recolution.de schicken. Alle Infos dazu hiersymbolsmall
Fair Fashion Gutscheincodes degree clothing recolution waschbaer Fair Fashion Gutscheincodes degree clothing recolution waschbaer   

GLORE

Beim glore.desymbolsmall Store gibt’s nach erfolgreicher Anmeldung10% Studentenrabatt!
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URBAN OUTFITTERS

urbanoutfitterssymbolsmall  bietet auch ein Rabatt-Programm für Studenten an. Anmelden und 10% sparen gilt auch hier!

 Slow Fashion Labels bei Urban Outfitters:
 Kings of Indigo // Nudie Jeans // rework by Urban Outfitters // Urban Renewal Vintage // Jason Markk 

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ASOS

Auch bei asos.desymbolsmall gibt’s 10% Rabatt für Studenten.
Checkt am besten selbst im asos Eco Edit lieber nochmal doppelt, ob die Sachen auch fair produziert wurden bzw. irgendwas mit Nachhaltigkeit am Hut haben – manchmal schleichen sich auch ganz „normale“ Teile da rein… Ein paar Marken, die man auf jeden Fall da kaufen kann, hab ich hier auch mal runtergeschrieben. Ansonsten happy Shopping mit dem Rabatt bei asos – und kauft nur, was ihr braucht! ;)

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The Future of Fashion? Fair Fashion!

“Der, die, das. Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm! Tausend tolle Sachen, die gibt es überall zu sehen. Manchmal muss man fragen, um sie zu versteh´n!”

Ob wir nun große Sesamstraßen-Fans sind oder nicht: das Lied kennen wir wohl alle und wissen, wie viel Wahrheit in dem Song steckt:

Wenn du etwas nicht weißt oder es nicht verstehst, frag’ einfach nach!

Und wenn die Antwort dir deine Frage nicht ausreichend erklärt: Frag weiter und bohr so lange nach, bis du es verstanden hast.

Kinder können Erwachsene mit ihren Fragen bis zur Weißglut treiben. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich zwei Dinge in meiner Kindheit einfach nicht begriffen und nach tausend Fragen ziemlich erschöpft einfach aufgehört habe, weitere Fragen zu den Themen zu stellen: Diese zwei Dinge waren die Börse und Prozentrechnung.Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!
Irgendwann dann wird man Erwachsen und denkt, man weiß genug – manche denken sogar, sie wüssten alles (besser).

Man hört auf, gewisse Dinge zu hinterfragen. Die sind halt wie sie sind.

Tausend tolle Sachen, die gibt es jeden Tag zu sehen – ein Blick in deinen Social Media Account genügt – und ein Klick, um die tausend tollen Sachen bei dir vor die Füße geliefert zu bekommen.

Kinderarbeit und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie? 

Ist halt so, produzieren doch eh alle gleich. Ist also ziemlich egal, wo du dein Zeug einkaufst.

Well, that’s what I thought til I was 24. And well – I was wrong!

Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!

Oh mein Gott, wie konnte das passieren?

Ratterte ich zuvor immer gerne all die schönen Ausreden in meinem Kopf rauf und runter, wieso ich das-und-das jetzt noch unbedingt in meinem Kleiderschrank brauchte oder wieso es voll okay sei, ein T-Shirt für 3 Euro zu kaufen, baßen mich die Gewissensbisse immer heftiger. Aber wieso eigentlich?
Ganz einfach: Während ich zuvor zwar auch Gewissensbisse beim fast wöchentlichen Kauf meiner Fast Fashion Pieces hatte, waren mir keine Alternativen zur Fast Fashion bekannt – zumindest keine, die meinen modischen Ansprüchen gerecht wurden.

Bei der Suche nach einem Thema für meine Bachelorarbeit googelte ich dann das Wort “Konsumsucht” und stieß auf diese Panel Diskussion… Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!

… and i was like: “f*ck. Puhh… Ich möchte nicht so werden und so reden wie die meisten Teilnehmerinnen – oder bin und rede ich vielleicht schon so?” Prinzipiell war mir schon klar, dass ich mit meinem Kaufverhalten als “Konsumsüchtig” einstufbar wäre. Doch hätte mich das jemand vor laufender Kamera gefragt – hätte ich das auch so gesagt: “Klar, ich bin konsumsüchtig!”? Ich sagte mir selbst einfach mal “Ja, hättest du”.

Und schnurstracks öffnete ich ein neues Tab und tippte “Faire Mode” ein. Ganz ehrlich, ich fand viel Öko-Müll. Aber auch ein paar tolle Labels: Das erste, das mich wirklich überzeugte, war People Treesymbolsmall. Dann waren da noch Armed AngelssymbolsmallHessnatursymbolsmall und Laniussymbolsmall. Die Liste wurde immer länger, wenig später kam mein erstes faires Teil bei mir zu Hause an und ich beschloss, meine Bachelorarbeit dem Thema “Fair Fashion” zu widmen.

That’s the story of how i met this blog!
Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!

So viel also dazu. Kommen wir nun aber zum Anlass dieses Artikels:
Zum heutigen Fashion Revolution Day haben wir Mädels vom #fairfashionsquad uns mal wieder zusammengetan und erzählen euch unsere ganz persönlichen Geschichten dazu, wie Fair Fashion in unser Leben trat und wieso wir die faire Mode nie wieder missen, sondern unterstützen wollen.
Warum ich also faire Mode feiere, oder:

WHY DO I SUPPORT FAIR FASHION?!

Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!

Weil es einfach keinen Grund gibt, das nicht zu tun!
Mittlerweile gibt’s so unglaublich viele gute Alternativen zum Fast Fashion Konsumwahn.
Fair Fashion ist super wichtig, um diesem Wahnsinn entgegenzuwirken. Mode soll uns allen schließlich gleichermaßen Spaß machen – den Designern, Produzenten und Trägern.

Am nachhaltigsten konsumiert man zwar überhaupt nicht, dicht gefolgt von Second Hand und Vintage Käufen – doch auch mit einem Neukauf von einem Fair Fashion Teil setzt man ein wichtiges Statement für eine bessere Modezukunft: Denn verglichen mit den Big Playern der Fast Fashion Welt sind selbst die großen Fair Fashion Brands nur ganz kleine Sternchen am Modehimmel.

Damit die Idee von Fair Fashion also langfristig eine Chance hat, ist unser Support gefragt.

Jeder faire Neukauf ist ein Step in genau diese Richtung! Bei Fair Fashion geht’s längst nicht mehr um Einschränkungen des eigenen Stils oder um Verzicht – sondern vielmehr darum, mit etwas mehr Bewusstsein an die Sache zu gehen. Der richtige Mix aus Fair Fashion, Vintage-Mode, Upcycling und Konzepten wie Kleidertauschparties und der Hamburger Kleiderei sind die Eckpfeiler für die Zukunft einer besseren Modeindustrie.

Das hyper langfristige Ziel ist natürlich, dass die Koexistenz von Fair Fashion und Fast Fashion Brands sich irgendwann auflöst, wir nur noch von “Mode” sprechen und damit tolle Fummel meinen, die unter fairen Bedingungen designed und produziert wurden.

Und um genau dieses Ziel irgendwann mal gemeinsam erreichen zu können, machen wir heute den ersten Schritt und stellen gemeinsam diese eine Frage:Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!
Im Rahmen des Fashion Revolution Days sind wir nämlich alle dazu aufgerufen,  unsere Klamotten auf links zu tragen oder das Schildchen herauszuziehen und ein Selfie davon zu machen. Anschließend das Bild mit der Marke und dem Hashtag #fashrev taggen und fragen: „#whomademyclothes?“ Das macht natürlich sehr viel Sinn bei Klamotten, von denen man überhaupt nicht weiß, wer sie gemacht hat: Also bei Fast Fashion Brands! Der perfekte Tag also, um mit vielen Fragen Druck auf die Brands auszuüben und sie um Antworten zu bitten; um wieder mehr Kind zu sein und Leute und Brands mit Fragen zu löchern und so lange nachzubohren, bis wir eine Antwort bekommen.

Let’s ask more questions! So now go out there, spread the word and take part in the fashion revolution!✌
Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up! Fair Fashion Fashion Revolution Day 2017 Who made my clothes who made your clothes faire Mode nachhaltige Mode Slow Fashion Blog sloris - slow down and fashion up!

… Noch Fragen?

Hier geht’s zu einem Fair Fashion Siegel Guide //Dass Fair Fashion nicht unbedingt was mit “teuer” zu tun hat, kannst du hier abchecken: Mit Fair Fashion Shirts ab 10€! // Und hier geht’s zu meinen Beiträgen zum Fashion Revolution Day mit noch mehr Infos zum Thema aus 2016 und 2015  

#fairfashionsquad

Warum die anderen #FFS -Supergirls Fair Fashion supporten, könnt ihr jetzt auf ihren Blogs nachlesen. #mustread !
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#wardroberevolution

Und noch ein fettes fettes Must Read für euch: Viele Slow Living & Fair Fashion Blogger haben sich zusammengetan, um ein E-Book voll mit Infos rund um’s Thema Wardrobe Revolution und Slow Fashion zu erstellen. Es ist einfach nur großartig geworden – Das Kunstkinder Mag und Stellamina haben all die Artikel in diese wunderschöne Form gegossen, die ihr ab Freitag hier herunterladen könnt. Vergessliche tragen sich lieber gleich in die E-Mail Liste ein und bekommen es automatisch am Freitag zugeschickt:
wardrobe revolution fair fashion slow fashion


Talkin bout a revolution / Outfit

Leuteeee! Heute ist der Fashion Revolution Day. Für die, an der bisher die gesamte vergangene Fashion Revolution Week vorbei gegangen ist, nochmal eine kurze Erklärung (zu einer etwas ausführlicheren geht’s hier entlang):
Heute, am 24. April, 
jährt sich zum 3. Mal das Rana Plaza Unglück. 1.134 Menschen starben. Zu viele, dachte sich auch eine Gruppe in England und startete die Fashion Revolution.

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Beim Fashion Revolution Day geht’s hauptsächlich um Transparenz und Ehrlichkeit und die Frage “Who made my clothes?”.

Denn selbst, wenn nicht immer alles in der Produktionskette perfekt läuft, ist Transparenz der erste Schritt, um Vertrauen vom Kunden zu erlangen und glaubwürdig zu zeigen: Es geht uns nicht am Arsch vorbei, wer wo unsere Sachen macht und wessen Blut an den Klamotten klebt, so lange es nicht wortwörtlich daran klebt und uns die Verkaufszahlen schmälert. Momentan wissen die großen Ketten oft nicht einmal, wo genau ihre Teile hergestellt werden– geschweige denn, von wem.

Aber hier soll’s gar nicht um die bösen Big Player der Modeindustrie gehen. Denn: I know who made my clothes!

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Und das ist schon ein schönes Gefühl: zu wissen, woher die Klamotten kommen. Passend zu diesem guten Gefühl gibt’s heute ein Frühlings-wohlfühl-Outfit von mir. Ganz in schwarz, so wie es mir gefällt, und mit drei neuen Stücken aus meinem Kleiderschrank, die ich euch nicht länger vorenthalten wollte:

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Das T-Shirt von Maas Natur ist aus 94% Organic Cotton und 6% Elasthan (GOTS zertifiziert) : Eine gute Grundlage für ein Wohlfühlteil. Der lässig-lockere Schnitt mit den kurzen Ärmeln und dem V-Ausschnitt machen’s zum perfekten Basic. VEGAN/ECO/SOCIAL/*29,95€*

Dazu trage ich eine zarte Kette von Pernylle Corydon, einer dänischen Designerin (handmade in Denmark also). Gibt’s auch hier über Maas NaturVEGAN/SOCIAL/*57€*

Die Culotte con Laniussymbolsmall besteht aus 100% Lyocell aus Südafrika (GOTS zertifiziert und soo schön weich). Fair hergestellt in China. VEGAN/ECO/SOCIAL/*129,90€*

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  • City Bag von Denise Roobol. Vegan und hergestellt in einem kleinen Atelier in Hongkong.
  • Sneaker von Onegroundfootwear. Hergestellt in Spanien.
  • Nagellack „Potiche“ von Intensae. Made in Europe.
  • Sonnenbrille von R.C.T.O. ( 2 Jahre alt). Die Brillen werden fair in einer italienischen Manufaktur hergestellt.

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Vielen vielen Dank an Maas Natur für die tollen Sachen! <3

Wie ich euch bereits am Anfang des Monats bei Facebook erzählt habe, gibt’s ne ganze Menge toller Bloggerinnen, die sich diesen Monat zur #wardroberevolution zusammengetan haben und den April jeden Tag mit schönen Slow Fashion Geschichten gefüllt haben. Hier gibt’s jetzt nochmal alle im Überblick!
Sloris-Slow-Fashion-Blog-Fashion-Revolution-week-wardrobe-revolution-Blogger Kopie

1. Lary Tales // 2. Schrift & Herz // 3. Myfairladies // 4. Stryletz // 5. FashionFika // 6. Kissenundkarma // 7. Grasgrün & Himmelblau // 8. Kunstkinder Mag // 9. Todayis // 10. Heylilahey // 11. Maridalor // 12. Made of Stil // 13. Sloris // 14. Stylemom // 15. Nicetohavemag // 16. Fesches mascherl // 17. Felitales // 18. Jäckle & Hösle // 19. Gretchens Fragen // 20. My Greenstyle // 21. At/least // 22. Ekulele // 23. AnnaNikabu // 24. Kimgoesöko // 25. Madamechrisi // 26. Subvoyage // 27. Justine kept calm and went vegan // 28. Veggie Love // 29. Kleiderei // 30. Slow Fashion Blog

#whomademyclothes #fashrev #countdown

Fashion_Revolution

In 2 Wochen ist wieder Fashion Revolution Day: Das Unglück des Rana Plaza Einsturzes in Dhaka (Bangladesch) jährt sich nun zum zweiten Mal.
Tausendeinhundertdreiunddreißig Menschen starben.
Über Zweitausendfünfhundert wurden verletzt.

Der Tag der Mode-Revolution wurde 2013 erschaffen, um den Herstellern der Kleidung, die wir tragen, die Frage zu stellen: “Who made my clothes?” Denn Fabrikeinstürze und -Brände sind nur die Spitze des Eisbergs. Soziale und ökologische Katastrophen innerhalb der Lieferketten passieren weiterhin. Täglich. Im Stillen und unerkannt. Oft werden sie bewusst vertuscht. Doch genug ist genug:

Together we will use the power of fashion to inspire change and reconnect the broken links in the supply chain.

Hier bei SLORIS möchte ich nur positive Beispiele zeigen und Fast Fashion Brands keine Plattform geben, also auch nicht negativ über sie schreiben. Aber im Rahmen dieser Aktion wird dazu aufgerufen, die Klamotten, die wir an dem Tag anziehen auf links zu tragen oder das Schildchen herauszuziehen und ein Selfie davon zu machen. Anschließend das Bild mit der Marke und dem Hashtag #fashrev taggen und fragen: “#whomademyclothes?” Das macht natürlich sehr viel Sinn bei Klamotten, von denen man überhaupt nicht weiß, wer sie gemacht hat: Also bei Fast Fashion Brands! Der perfekte Tag also, um mit vielen Fragen Druck auf die Brands auszuüben und sie um Antworten zu bitten.

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Wer aber überhaupt keine Fragen mehr zu den Klamotten in seinem gläsernen Kleiderschrank hat, kann natürlich auch ein Selfie mit einem nachhaltigen Label schießen und etwas schreiben wie “#insideout I know #whomademyclothes by @Labelname. Do you know #whomadeyourclothes ?” So kann man diesen Tag entweder nutzen, um bei großen Fast Fashion Marken nachzuhaken oder die Slow Fashion Labels zu supporten. Oder einfach für beides.

Um noch eins oben drauf zu setzen, besteht jetzt auch noch die Gelegenheit, sich mit der passenden Garderobe auszustatten. Eigentlich halte ich nicht viel von Shirts mit fetten “Öko-Statements”. Sie sehen erstens eigentlich immer – sorry aber – kacke aus.

Und zweitens kann man ja auch mit einem schlichten weißen T-Shirt aus Fair Trade Organic Cotton, das unter guten Arbeitsbedingungen hergestellt wurde ein super leises Statement machen. Bei jedem Kompliment oder bei jeder Nachfrage kann man diese Fakten ganz nebensächlich mit einfließen lassen – und die Message ist viel besser überbracht als ein lautes Öko-Shirt, bei dem die Modemädchen und -Jungs schon die Augen verdrehen, bevor sie überhaupt zu Ende gelesen haben. Wie dem auch sei: zu dem baldigen Anlass habe ich mich einmal umgeschaut und die schönsten “Statement-Teile” herausgesucht– und war doch sehr positiv überrascht, wie schön solch doppelt gute Statements sein können!
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Echte Klassiker in der Geschichte der Statement- T-Shirts sind die Exemplare von Katharine Hamnett, einer Pionierin der Slow Fashion Bewegung. Ich habe sie tatsächlich nur im asos Shop gefunden. Mein Liebling ist MAKE TROUBLE – QUESTION EVERYTHING.
Aber auch STOP AND THINK , SAVE THE WORLD und SAVE THE FUTURE  sind schöne Messages zum In-die-Welt-hinaustragen!

#1:
 ASK MORE QUESTIONS. Wissen wir schon seit der Sesamstraße, aber Lena Schokolades Worte sind so wahr…

#2:
WHO MADE YOUR CLOTHES? Das passende Shirt zum Fashion Revolution Day gibt’s über Teemill in weiß und grau. Ich hab’s mir in grau bestellt– und eine Nummer zu groß, damit ich es gemütlich etwas oversized tragen kann.

#3: LOVE ist doch auch eine gute Message, oder? Gibt’s bei Beulah London.

#4: Ohh, ein Buchstaben T-Shirt! Ein Highlight für jeden Typo-Liebhaber und auch für mich persönlich: Während ich seit 2013 im Frühling und Sommer regelmäßig versuche, Flecken von  meiner weißen Monki- Buchstabenhose fernzuhalten, auf der das Einzige lesbare Wort “LOVE” ist, so ist bei dem T-Shirt von People Tree nun LOVE DRIN! Wer Kreuzworträtsel spielt, findet zum Beispiel “Organic” , “Fair” oder “Eco”.

#5: Dies ist eins der Teile aus der People Tree Kooperation mit Designer/ Künstler Simeon Farrar. Sieht erstmal einfach cool aus– und wenn man versucht, die Worte zu lesen, kann man zum Beispiel “Fair”, “Ecosoul” und “Happyme” entdecken.

Eco2
#1: 
WHAT GOES IN THE OCEAN GOES IN YOU. Klare Message, süße Illu. Schönes Detail sind die Rolled up Ärmel. Ich würd’ mir ja auch ein Männer-Shirt kaufen, aber man kann das coromandel- Team einfach anschreiben und das Motiv auch auf nem Girlie-Shirt bekommen. Easy, easy.

#2:
 Looking for a new home: So heißt das Shirt mit den planlos gestrandeten Tierchen, das es auch bei coromandel gibt…

#3:
Fischers Fritze fischt… Thunfisch? Na hoffentlich hört er bald auf damit. Spätestens, nachdem er sich den fischigen Text auf dem Lena Schokolade Tanktop durchgelesen hat, sollte er zur Vernunft kommen. 

#4: Awww, ich habe ein kleines Faible für bekloppte Ketten-Anhänger. Ich bitte also um Nachsehen mit mir. Zumindest angucken lässt sich diese REDUCE – REUSE – RECYCLE – Kette ganz wunderbar. Und wenn man sich jetzt nicht noch grün oder gelb anzieht, könnte man ja durchaus noch ein gelungenes Outfit hinbekommen mit dieser besonderen Statement-Kette?! Bin zu unsicher, um sie zu bestellen. Würde es aber zu gern mal ausprobieren…

Vegan
Der Fashion Revolution Day hat zwar nur am Rande etwas mit Veganismus zu tun, aber das #1 Animal Lover Tank Top von Vaute Couture und #2 tofu! konnte ich euch nun wirklich nicht vorenthalten.

Noch nicht genug Input?
Hier geht’s zur offiziellen Seite der Fashion Revolution:

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