Gute Gründe für Vintage Fashion

Okay, ein seichter Übergang sieht anders aus – spazierte ich im letzten Outfitpost noch im Sommerkleidchen durch Planten un Blomen, kriegt man mich nun nicht mehr ohne dicken Mantel und Schal aus dem Haus.

(Auch wenn das an manchen Tagen dann doch noch zu warm ist…)

Aber auch das hat seine Vorteile – denn „endlich“ ist es wieder kalt genug, um euch meinen bereits im letzten Jahr gekauften Vintage Wintermantel zu zeigen– mit einem Outfit mit relativ hohem Vintage- Anteil!

 Vintage Fashion Outfit sloris-vintage-second-hand-unterschied-vintage-outfit-liebe-preloved-clothes-mankii-vintage-frida-feeling-schal-beliya-bag-2ndhand-sustainable-fashion-slow-fashion-fairfashionblogger-06

Am allerletzten Tag unseres New York Urlaubs sind wir noch einmal durch „unser“ Viertel (Nolita) spaziert und haben uns schon langsam auf’s Abschied-Nehmen mit dieser tollen Stadt eingestellt. 3 Stunden vor unserem Abflug haben wir dann noch den kleinen, süßen Vintage-Store Ritual Vintage entdeckt, in dem der schöne Vintage Mantel auf mich gewartet hat!

Vintage Fashion Outfit sloris-vintage-second-hand-unterschied-vintage-outfit-liebe-preloved-clothes-mankii-vintage-frida-feeling-schal-beliya-bag-2ndhand-sustainable-fashion-slow-fashion-fairfashionblogger-06

Das Ding ist aus 100% purer Wolle und von Bonwit Teller New York. Der Name hat mir zunächst überhaupt nichts gesagt – aber bei einer kurzen Wikipedia-Befragung habe ich herausgefunden, dass der auf High-end Frauenbekleidung spezialisierte Store im Jahr 1885 an der Sixth Avenue und der 18th Street in New York eröffnet wurde – und 1989 (in meinem Geburtsjahr!) bankrupt ging. Was für eine Geschichte!

Während einige Leute mit so alter Kleidung mal so überhaupt nichts anfangen können, begeistere ich mich immer wieder aufs Neue für Vintage-Kleidung.

Vielleicht liegt es an meiner blühenden Fantasie, mit der ich mir immer wieder vorstelle, wo und wie die Klamotten wohl in ihren „ersten Leben“ gelebt haben, wie viel sie von der Welt gesehen oder in wie vielen Schränken sie schon geschlafen haben.

Vintage Fashion Outfit sloris-vintage-second-hand-unterschied-vintage-outfit-liebe-preloved-clothes-mankii-vintage-frida-feeling-schal-beliya-bag-2ndhand-sustainable-fashion-slow-fashion-fairfashionblogger-06

Für den „alten Fummel“ habe ich fast 300 Dollar ausgegeben – obwohl ich für das Geld auch fast schon einen neuen Mantel aus mulesing-freier Wolle und fairer Herstellung (wie z.B. diesen hier von Lanius) hätte bekommen können.

Auch das kann nicht jeder so gut nachvollziehen. 

Warum sollte man ein so altes, bereits von anderen, fremden Menschen getragenes Teil einem neuen vorziehen? Meine persönlichen Gründe:

Einzigartigkeit:

Wir alle streben bis zu einem gewissen Grad nach Individualität, sehen am Ende des Tages aber dann doch alle ziemlich gleich aus. Vintage-Stücke haben schon das ein oder andere Jahrzehnt auf dem Buckel und sind dementsprechend nicht mehr allzu oft zu haben. Ein Teil mit Einzelstück-Charakter zu besitzen, das nicht in jedem Schrank (auch nicht in jedem Fair Fashion Schrank) hängt, sorgt für ein schönes Gefühl, dass der Fast Fashion-Massenware auf elegante Art und Weise den Mittelfinger zeigt. Es geht also oft nicht darum, dass man sich neue Ware nicht leisten kann – sondern um die Gewissheit, ein seltenes Stück sein Eigen nennen zu können, das so einfach niemand nachkaufen kann.

Vielfältigkeit:

Modetrends ändern sich ständig – in guten Vintage Stores gibt’s aber Stücke aus vielen verschiedenen Epochen, nicht nur aus denen, die gerade angesagt sind. So findet man oft Teile, die gerade zwar nicht auf jedem Magazin-Cover zu sehen sind, die die eigene Garderobe aber trotzdem wunderbar ergänzen und, kombiniert zu modernen Stücken, ein schönes Statement setzen.
Vintage Fashion Outfit sloris-vintage-second-hand-unterschied-vintage-outfit-liebe-preloved-clothes-mankii-vintage-frida-feeling-schal-beliya-bag-2ndhand-sustainable-fashion-slow-fashion-fairfashionblogger-06

Geschichte(n) tragen:

Wie oben schon erwähnt liebe ich es, nachzuforschen, von welchem Label die Vintage-Teile sind und wie viele Jährchen sie schon auf dem Buckel haben. Ein Teil mit Charakter zu tragen, das schon länger lebt als ich selbst und womöglich schon mehr Leute getroffen, Länder gesehen, Dinge erlebt hat als ich, fasziniert mich. Und gibt mir den Ansporn, meine Kleidung gut zu hegen und pflegen, so dass sie auch in ein paar Jahrzehnten noch so super in Schuss sind und einmal jemanden so viel Freude bringen wie mir meine jetzigen Vintage-Fünde.

Nachhaltigkeit:

Tzzzz – selbstverständlich ist auch das Thema Nachhaltigkeit ein Grund, warum ich gerne Vintage-Teile trage. Ist ja schließlich ein Slow Fashion Blog hier. Vintage-Teile haben schon einige Jahre überlebt und werden es auch noch viele weitere tun. Sind also super langlebig unterwegs. Diese Langlebigkeit bringt uns aber natürlich auch nur was, wenn der Kram auch geliebt und getragen wird – wenn die gut erhaltenen Sachen bei Oma im Schrank versauern und die Enkelin sich gerade ein Fast Fashion Lookalike-Blüschen ershoppt, ist das ein Worst Case Szenario. Denn Sachen, die schon da sind, sollten möglichst erstmal aufgebraucht werden. Vor allem, wenn’s sie ja genau so schon gibt. Deshalb sind Vintage Stores so toll und wichtig. Gut erhaltene Dinge mit Liebe tragen, so lange wie es nur geht – sie weitergeben und weiter leben lassen. Der ganze Gedanke von Vintage ist sozusagen ein Gegen-Konzept zur Wegwerfmentalität. Und jedes Teil, das weniger neu produziert wird, bedeutet eine Belastung weniger für die Umwelt. Nice. Oder?

Vintage Outfit sloris-vintage-second-hand-unterschied-vintage-outfit-liebe-preloved-clothes-mankii-vintage-frida-feeling-schal-beliya-bag-2ndhand-sustainable-fashion-slow-fashion-fairfashionblogger-06

Qualität:

Den Punkt könnte man nun mit dem der Nachhaltigkeit verbinden, und doch denke ich, dass er einen eigenen verdient hat. Klar, wenn Dinge qualitativ hochwertig sind, leben sie länger und das ist nachhaltig. Doch man hat auch viel mehr Freude mit qualitativ hochwertigen Stücken. Bei älteren Vintage Teilen kann man sich fast immer sicher sein, dass die Stücke nicht unter katastrophalen Bedingungen in Asien, Indien oder sonstwo hergestellt wurden. Bis zu den 1960er Jahren wurden die meisten Textilien noch in europäischen Traditions-Unternehmen gefertigtin früheren Epochen wurde Kleidung noch länger als eine Saison getragen, nicht zum Wegwerfen produziert und somit wurde allgemein auch bei der Verarbeitung viel mehr Wert auf Qualität gesetzt. Anstatt dem heutigen „mehr, mehr, mehr“ ging Qualität vor Quantität. Das merkt man den Teilen auch heute noch an und oft gilt: je älter, desto hochwertiger. In den meisten Stücken steht noch drin, wo die Sachen produziert wurden. In einem meiner Pullover stand zum Beispiel mal „Made in Western Germany“ – womit wir schon wieder fast beim „Geschichte(n) tragen – Punkt wären…

Originals first:

Modetrends wiederholen sich alle paar Jahrzehnte. Warum sollte man also beispielsweise nicht eine original Schlaghose / „Flared Jeans“ aus den 70ern tragen sondern eine billige Kopie vom Textilschweden? Wenn’s der gleiche Style ist, fährt man mit den Original-Teilen doch noch viel besser.

Spaß:

Vintage Shopping macht einfach nur Spaß. Während ich mich in einigen Boutiquen und Läden oft beobachtet und vor allem manchmal auch ein bisschen schlecht fühle, wenn ich nichts anprobiere oder mitnehme (Jaja, totaler Quatsch, ich weiß…), geht’s mir da bei Vintage Stores total anders. Egal wo in Deutschland (oder auf der Welt) man ist – oft kommt man in’s Gespräch mit Verkäufern oder anderen Käufern, tauscht gegenseitig Tipps aus und ist irgendwie durch die Liebe zum Vintage Shopping miteinander verbunden.

Selbst wenn man trölf Milliarden Klamotten anprobiert und am Ende einfach nichts gefällt oder passt, ist es nie unangenehm – handelt es sich doch immer um Einzelstücke und auch einzelne Größen, die dann einfach Glücksmäßig zu dir kommen wollen müssen.

Es ist oft ein gemütlicheres Shoppen und jeder Besuch eines Vintage Stores eine kleine Reise durch die Geschichte. Egal ob Freunde, Familie oder Partner – bei Städte-Trips ist die Bereitschaft, mit mir in den hundertsten (naja, sagen wir elften) Vintage Store zu laufen, um einiges höher, als nochmal einen Fuß in ein normales Geschäft zu setzen – einfach, weil der Fun-Faktor für alle Beteiligten höher ist und man, selbst wenn man gar nicht fündig wird, trotzdem meist einen Über-Kracher von der Stange hochhält und loskichert, die Mama sich an alte Zeiten erinnert oder der Anblick von alten Buffalos einem selbst die (Un)Endlichkeit von Modetrends und den Dehnbaren Begriff von „Mode-Geschmack“ vor Augen führt.
Vintage Outfit sloris-vintage-second-hand-unterschied-vintage-outfit-liebe-preloved-clothes-mankii-vintage-frida-feeling-schal-beliya-bag-2ndhand-sustainable-fashion-slow-fashion-fairfashionblogger-06

Haut rein:

Die Haut ist unser größtes Organ – und doch lassen wir ganz schön viel Quatsch an sie heran. Brandneue Klamotten landen zum Beispiel oft direkt von der Stange am Körper. (Ein Drittel aller Chemikalien weltweit endet in der Kleidung!) Dabei können sich zum Beispiel durch Schwitzen beim Tragen die Schadstoffe aus der Kleidung lösen und auf die Haut oder in den Körper gelangen und zu allergischen Reaktionen führen (mehr dazu hier).

Das gilt nicht nur für Teile, auf der „vorm ersten Tragen waschen“ steht. Kinderkleidung sollte man übrigens vorm ersten Tragen möglichst mehr als einmal waschen.

Enough Bad News – Vintage-Stücke dürften jedem Toxikologen ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, da aus ihnen auf jeden Fall bereits jeder böse Schadstoff und jede noch so fiese Chemikalie herausgespült worden ist!

Vintage Outfit sloris-vintage-second-hand-unterschied-vintage-outfit-liebe-preloved-clothes-mankii-vintage-frida-feeling-schal-beliya-bag-2ndhand-sustainable-fashion-slow-fashion-fairfashionblogger-06

Schatzsuchen-Spirit:

Die Sache ist ja die: Manche mögen ihr Essen auf dem Silbertablett serviert, andere gehen lieber erstmal Pilze im Wald suchen. Während ich mich beim Essen immer für’s Silbertablett entscheiden würde, (2017 wird alles anders, I promise…) kommt die Sammlerin und Jägerin bei mir in Punkto Vintage Sachen raus. Klar liebe ich gut sortierte und geschmackvolle Vintage-Läden. Und verstehe auch, dass die Sachen in den Läden ihren Preis haben. Doch genauso liebe ich auch die etwas chaotischen, nicht wirklich schicken Second-Hand Stores (am besten in der Kleinstadt), in denen es, zugegebenermaßen oft zwischen einigem eher unsexy Zeug, noch richtige Vintage Schätzchen zu finden gibt! Zu Preisen, von denen man in der Großstadt wirklich nur träumen kann.

Hä? Gibt’s da einen Unterschied zwischen Second Hand und Vintage?

Yes! Den gibt’s! Doch was ist eigentlich genau der Unterschied zwischen Second Hand und Vintage? Die Begriffe werden oft wild durcheinander gewürfelt, um Teile, die „preloved“, also bereits von einem Vorgänger mit Liebe getragen, wurden, zu beschreiben.

ZUM BEGRIFF VINTAGE:

Das Wort “Vintage” bezeichnet in der Weinkunde den Jahrgang oder die Lese eines Weines – und – davon abgeleitet – einen besonders guten Jahrgang bzw. einen besonders erlesenen Wein. Von diesem Begriff leitet sich vermutlich auch die Verwendung des Wortes in der Mode ab, denn je älter und seltener ein Wein, desto wertvoller ist er.

Übersetzt wird das Wort „Vintage“ mit „alt (modisch)“, „klassisch“, „erlesen“, „Jahrgang“ oder „selten“. Kleidung wird als Vintage bezeichnet, wenn sie Indikatoren für eine bestimmte Zeit, ein Jahrhundert oder kulturelle Ereignisse sind und somit für eine bestimmte Epoche „stehen“. Wenn von Vintage Kleidung die Rede ist, geht es meistens um Kleidung, die aus den Jahren zwischen 1930 und 1970/1980 stammt und oftmals Designerware ist oder die zumindest eine gewisse Wertigkeit vorzuweisen hat (Alles was vor 1920 entstanden ist, gilt übrigens eher als „antik“). So etwas wie einen geschützten Begriff für „Vintage“ gibt es allerdings nicht, weshalb Leute den Begriff gern ausdehnen oder für völlig andere Zwecke nutzen. Auch in der Interior-Szene werden auf alt gemachte Möbel gerne als Verkaufsargument mit „Vintage“ betitelt, um mehr Kohle rausschlagen zu können.

ZUM BEGRIFF SECOND HAND:

„Second Hand“ bezeichnet ganz einfach, wie der Name schon sagt, ein Teil, das schon einen Vorbesitzer hatte und von diesem in die „zweite Hand“ gegeben wird. Egal, ob aus den 50ern oder von vorgestern – das Stück wurde schon einmal getragen  und ist demnach ein „Second Hand“ Teil. Wenn es sich bei diesem Kleidungsstück nun auch noch um ein hochwertiges Designer-Piece handelt, ist es nicht nur als Second Hand, sondern auch als Vintage Teil zu bezeichnen. Handelt es sich um ein Pailetten-Kleid aus der vorletzten Saison vom Fast Fashion Moderiesen, hat das nichts mit dem eigentlichen Begriff von „Vintage“ zu tun.

So. Ich hoffe, dass ich ein wenig Licht ins manchmal dunkle Vintage-Versum bringen konnte!

Hier geht’s erstmal zu den

VINTAGE OUTFIT DETAILS:
Vintage Outfit sloris-vintage-second-hand-unterschied-vintage-outfit-liebe-preloved-clothes-mankii-vintage-frida-feeling-schal-beliya-bag-2ndhand-sustainable-fashion-slow-fashion-fairfashionblogger-06

Mantel: Vintage, von Ritual Vintage (aus New York) ECO/*ca. 250€*

Pullover und Jeans: Vintage, von Mankii Vintage (aus Berlin) ECO/*shame on me, ich hab die Preise vergessen. Beides jeweils zwischen 40 und 60€*

Schal: Unisex, von Frida Feeling. 60% Baumwolle, 40% Viskose. Fair hergestellt in Nepal. VEGAN/SOCIAL/*19,90€*

Sonnenbrille: Von Dick Moby (schon aus einer älteren Kollektion, fair hergestellt in Italien und aus Bio Acetat) VEGAN/ECO/SOCIAL/*neue Modelle zwischen 165€ und 179€*

Tasche: Von Beliya Bags (schon aus einer älteren Kollektion, fair hergestellt in Europa und aus Leder-Restbeständern) ECO/SOCIAL/*ähnliche Modelle zwischen 149 und 299€*

Ring: Von Folkdays, aus alten Bombenhülsen des Kambodschanischen Bürgerkriegs. Fair hergestellt in Kambodscha. VEGAN/ECO/SOCIAL/*45€*

Schuhe: Von Onegroundfootwear, fair hergestellt in Spanien. SOCIAL*ca. 203€*

 

Mehr Vintage/Second Hand Looks von mir:
02_sloris_vintage-secondhand-skirt-people-tree-shirt-veja-sneaker-vegetable-tanned-leather-lieblingskleidungsstueck_roter_rock-1024x1024 sloris_outfit_karo_rock_lanius_pullover_dick_moby_beliya_02-1024x1024 sloris_slowfashionblog_outfit_armedangels_vintage_folkdays_01-1024x1024 sloris_slowfashionblog_outfit_armedangels_vintage_folkdays_05-1024x1024 sloris-slow-fashion-outfit-leotie-lovely-clutch-ilia-lipstick-lipcote_0000_ebenenkomp-1 sloris-slow-fashion-outfit-mom-jeans-spitzen-bluse-beliya-bag-people-tree Sloris-slow-fashion-look-vintage-second-hand-fairfashion sloris-slow-fashion-second-hand-vintage-skirt-rock-maxiskirt-ahimsa-shoes-beliya-bag-american-apparel sloris-slow-fashion-store-onimos-outfit-lametta-tshirt-lee-jeans-jeansrock-barcelona_0000_ebenenkomp-1-1024x1024 sloris-slow-fashion-store-onimos-outfit-lametta-tshirt-lee-jeans-jeansrock-barcelona_0005_ebenenkomp-6-1024x1024

Und für noch mehr Vintage und Second Hand Fashion- Inspirationen solltet ihr unbedingt diese Blogs auschecken, die des öfteren über Vintage-Lieblinge schreiben…

At/Least // Jäckle und Hösle  // Kim goes Öko // Kunstkinder Mag // Made of Stil // Heylilahey // What Pixies Wear

… aber auch die anderen Supergirls vom FairFashionSquad haben hin und wieder wundervolle Vintage-Schätzchen am Start.
So stay tuned, slow down and fashion up.

xxx

Wiebke

 

Hinterlasse einen Kommentar

Benachrichtige mich zu:
avatar
Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
wpDiscuz
Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Star Boots & winterdreams // Big Trends, Small Brands

STAR BOOTS & ANDERE TRÄUMEREIEN Die Zeitumstellung haben wir geschafft – jetzt ist's noch früher dunkel draußen und nachdem die Kunstkinder...

Schließen