VEGAN / ECO / SOCIAL: Das Wichtigste im Überblick.

V-E-S

  • VEGAN

  • ECO

  • SOCIAL

  • Kann ich die Klamotten auch essen, oder wie?

     

    Solche und ähnliche Fragen hört man oft, wenn es um vegane Schuhe, bzw. Kleidung geht. Vegan – das bedeutet nicht nur beim Essen auf tierische Produkte zu verzichten. Aber auf was muss man denn nun beim nächsten korrekt- veganen Shoppingtrip acht geben?
    Essen kann man die mit dem Herz markierten und demnach veganen Produkte, die du hier bei Sloris findest (noch) nicht. Aber sich darauf verlassen, dass sie gänzlich frei von allem Tierischen sind. Von allem Tierischen? Ja, von allem Tierischen!
    Während unsere Vorfahren sich nicht anders zu helfen wussten und das Leder der gejagten Tiere am Körper trugen, sind wir heute so weit, dass die kleinen und großen animalischen Genossen nicht mehr leiden müssen, damit uns warm und wohlig ums Herz ist. Ganz im Gegenteil! All die super Alternativen sorgen für ein gutes Gefühl, denn wir reden nicht von billig-stinkendem Kunstleder. Hier kommen nur 1A Produkte in den Stall, die neben dem  „Vegan- Sein“ auch noch modisch ordentlich was drauf haben.♦ 

     

     

  • „Eco“?! ist das nicht eh alles nur Green-Washing und bringt nix?

     

    Neee!
    „Eco“ ist in und Begriffe wie Eco, Öko, ökologisch, grün und viele mehr werden gerne von kleinen und großen Brands benutzt, um sich ein besseres Image verschaffen zu können. Es kommt also darauf an, ganz genau hinzusehen. Und das tue ich bei Sloris! Was „Eco“ alles ist und sein kann, erfahrt ihr hier.

    Sloris Eco- Kategorie ist die mit den meisten „Bedeutungen“. Was ist ökologisch? Ist ein Label ökologisch, wenn es im Jahr 10 Bäume pflanzt, aber durch die ungefilterte Färbung von Jeans für die Verschmutzung von Gewässern verantwortlich ist? Natürlich nicht. Solches Green Washing verbreitet sich leider heutzutage immer mehr und das „Grün-Sein“ ist zum beliebten Marketing-Mittel geworden. So kann man easy sein Image verbessern, ohne wirklich etwas verändern zu müssen.

    Sloris unterstützt selbstverständlich keine Green-Washer. Um hier ein Produkt mit „Eco“ kennzeichnen zu können, muss es mich schon ökologisch von den Socken hauen. Ob es sich um ein cleveres Zero-Waste-Modell handelt (die Schnittmuster also so angelegt werden, dass fast kein Müll bei der Produktion entsteht) oder um ein Produkt aus Bio-Baumwolle: ich prüfe alles nach bestem Gewissen, bevor es auf dieser Seite landet.
    Leider kann (noch) niemand für 100%ige Transparenz sorgen und auch Sloris muss ein Stück weit auf das Gute im Menschen vertrauen. Schwarze Schafe gibt es immer und wird es wohl auch immer geben. Aber ich mache es ihnen hoffentlich unmöglich, sich hier zu tummeln. ⬣

     

  • Ob ich jetzt 2€ oder 40€ für ein T-Shirt zahle- im Endeffekt produzieren sie doch eh alle unter den gleichen Bedingungen, oder!?

     

    Nö! Ganz und gar nicht.
    Das mag teilweise zutreffen. Beispielsweise haben sowohl Primark als auch Zara und Benetton in derselben Fabrik in Bangladesch produzieren lassen.

    Und auch große Namen wie Alexander Wang haben sicherlich dazu beigetragen, zu denken, dass- egal, wo wir unsere Kleidung kaufen und wie viel Geld wir dafür bezahlen, wir nie davon ausgehen können, dass sie unter vernünftigen Bedingungen hergestellt und gehandelt wurde.

     

    Doch in den letzten Jahren hat sich einiges getan. Viele tolle kleine und größere Labels, die sich den fairen Arbeits- und Produktionsbedingungen verschrieben haben sind entstanden bzw. gewachsen. Es gibt inzwischen eine wunderbar große Auswahl an Kleidung, die Spaß macht- weil sie mit keiner traurigen, sondern einer besonderen, frohen, lebensbejahenden Geschichte anfängt. Einer Geschichte, die Hoffnung und Lust auf weitere Geschichten macht. Viele kleine und große Ansätze, die zeigen, dass es möglich ist, Kleidung unter sozialen Bedingungen herzustellen und trotzdem nicht zu teuer für den Normalverbraucher zu sein.

    Und, mindestens genauso wichtig: Kleidung, die Spaß macht, weil sie toll aussieht und eine 1 A Qualität aufweist!
    Damit ein Produkt das Social Symbol bekommt, muss es nicht unbedingt ein Siegel tragen. Natürlich helfen Siegel. Durch sie wird garantiert, dass ein gewisser Standard eingehalten werden kann. Und die größeren Slow Fashion Labels haben meist mindestens eine Zertifizierung vorzuweisen.

    Doch nach meinem Bewusstsein ist es auch sozial hergestellt, wenn die Jungdesignerin oder Hobby-Näherin selbstgenähte Taschen herstellt. Oder Mini-Labels, für die es sich einfach noch nicht lohnt, sich zertifizieren zu lassen. Der Zertifizierungs-Prozess ist nämlich gar nicht mal so günstig und für viele Mini- Unternehmen, die noch ganz am Anfang stehen, finanziell nicht zu stemmen.Wenn etwas also sozial hergestellt wird, aber ohne Siegel daher kommt: Who cares? Ich hänge mich an keinen Siegeln auf. Aber ich habe einen Überblick über sie und entscheide nach bestem Wissen und Gewissen, ständiger Recherche und gesundem Menschenverstand darüber, welches Produkt ein „Social“ bekommt.

    Und wie man schon an der Wahl des Symbols sieht- liegt mir diese Kategorie besonders am Herzen. In der Produktbeschreibung führe ich auch immer nur den höchsten Standard auf. Zu viele Siegel verwirren nur. Für Prinzipienreiter und Siegel-Junkies gibt’s hier eine kleine Tour durch den Siegel-Dschungel. ♥

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